| Stellungnahme der Fanszene Dresden zur aktuellen Situation der SG Dynamo Dresden |
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| Sonntag, 08. August 2010 |
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Ursachen waren schnell ausgemacht. So haushaltete man unter anderem mit Geld, welches man gar nicht besaß und hat „halt ein wenig gezockt“ - alles unter den Augen des damaligen Aufsichtsrates, unter Vorsitz des Herrn Mulansky, welcher als Kontrollorgan völlig versagte und damit eine Mitschuld an der damaligen Insolvenzgefahr trug. Mittlerweile sind jene Personen allerdings ausgeschieden und damit Geschichte, möchte man meinen... Die Folgen für den Verein waren und sind bis heute, und wohl auch in Zukunft, verheerend. So wurde der Verein in städtische Abhängigkeit Dresdens getrieben. Jene hat nun unmittelbaren Einfluss auf die Vereinsführung und so müssen u.a. Kandidaten für die Position des Hauptgeschäftsführers erst von der Landeshauptstadt abgesegnet werden. Doch dies ist nur ein Beispiel von vielen. Wie stellt sich aber die jetzige Situation dar. Eins ist ohnehin klar, momentan ist alles unübersichtlich und teilweise verwirrend.
Im Herbst 2009 wurde ein neuer Aufsichtsrat gewählt. Dieser leistete bis zum Ende seiner Amtszeit seine Arbeit. Es wurden keine groben Fehler begangen, welche den Verein in die Nähe der Insolvenz brachten und, was hier hervorzuheben ist, es wurde satzungsgemäß gearbeitet, was man bei den vorherigen Aufsichtsräten leider vermissen musste.
Fakt ist, dass man sich immens in vereinsinterne Angelegenheiten eingemischt hat, als beispielsweise ein Brief einiger, weniger Sponsoren, unter anderem unterzeichnet von VEOLIA in Person des Herrn Heinig und durch Herrn Bohn (Saxoprint) , der komplette Rücktritt des Aufsichtsrates gefordert wurde und man mit der Vertragskündigung bei Nichtbefolgung drohte. Mittlerweile haben wir einen Not-Aufsichtsrat, in welchem sich zum einen Sponsorenvertreter – unter anderem Herr Heinig und Herr Bohn, welche kurz zuvor noch erheblich gegen den bestehenden Aufsichtsrat vorgingen und so auch Unruhe und Durcheinander in den Verein brachten – und zum anderen Personen, welche sich satzungswidrig in diesem Gremium befinden. Doch wird das nirgends in der Presse erwähnt, der vorherige Aufsichtsrat, welcher allerdings stets der Satzung und damit dem Wohle des Vereins nach gehandelt hat, wurde bekanntlich unter massiven Druck zum Rücktritt gezwungen. Uns, als Fans, kommt es so vor, als wenn dies alles geplant war und man scheinbar nur Geschehnisse publizitiert und anprangert, die scheinbar einen Nachteil für die eigenen Zukunftsvorstellungen bringen könnten. Desweiteren möchten wir kurz auf die Position des Hauptgeschäftsführers blicken. Mit S. Bohne wurde scheinbar eine Person eingestellt, welche sich für Dynamo einzusetzen und auch wirtschaftlich transparent zu arbeiten schien. So konnte man auch dank seines Verhandlungsgeschickes bei den Stadionverträgen eine Insolvenz (einmal mehr) abwenden. Blicken wir jedoch genauer auf diese Verhandlungen, bemerken wir, wie sehr die Vereinsautonomie bei Dynamo schon Geschichte ist. So wurden seitens der Stadt Dresden wieder Bedingungen zur Satzungsänderung gestellt - kein zweiter Geschäftsführer - welche als Gegenleistung erbracht werden sollen, damit weitere Zuschüsse an die Projektgesellschaft, und damit indirekt Dynamo, gezahlt werden . Andernfalls würde es keine Lizenz seitens des DFB geben. Dass bei Dynamo vor nicht allzu langer Zeit noch 4 Geschäftsführer tätig waren und nun nicht einmal 2 nötig sein sollen, scheint doch sehr seltsam. Doch was wollen wir mit diesen Zeilen bewirken? Ganz einfach, wir wollen zur größten Vorsicht und Wachsamkeit aller Dynamofans aufrufen. Denn durch gezielte Aussagen von Sponsoren und Presse, welche nicht immer der Wahrheit entsprechen müssen, wird enorm Einfluss auf den Verein und seine Handlung genommen. Häufig fällt kurz vor einer Mitgliederversammlung das Wort „ALTERNATIVLOS“, um bestimmte Satzungsänderungen durchzusetzen und damit die nötigen Stimmen aus der Mitgliederschaft zu erhalten. Dass es dennoch Alternativen gibt, wird wie so oft von den Medien und externen Personen verschwiegen, ganz einfach um genau „ihre persönlichen Wünsche“ de jure festzusetzen. Deshalb rufen wir alle nochmals auf, zweimal hinzuhören und nicht alles, was durch Medien UND Vereinsführung propagiert wird zu glauben und zu befolgen. Gerade weil unsere Vereinsführung nicht mehr autonom ist. Der Verein an sich scheint gar nicht mehr zu existieren. Denn seine eigenständige Handlung wird durch Stadt, Sponsoren und Presse derart stark beeinflusst, dass er im Prinzip von außen geleitet wird… Doch halt!!! WIR sind doch der Verein! WIR sind DYNAMO! Nicht die Presse, nicht die Sponsoren und nicht irgendwelche Politiker! NEIN! Einzig wir, die Mitglieder der SG Dynamo Dresden entscheiden wo es lang geht. Deswegen seid behutsam mit Informationen, die ihr auffasst und haltet euch immer an die Hilfen, Vorgaben und Empfehlungen der bekannten Faninitiativen, denn diese handeln wirklich immer zum Wohle von Dynamo und nicht zum Wohle des eigenen Geldbeutels, denn im Endeffekt sind es immer wir Fans, welche Dynamo retten und am Leben erhalten.
Fangemeinschaft Dynamo |





