Das neue Stadion - unsere Heimat
Kreisel
Samstag, 08. August 2009

Die Mission geht weiter 

Der Neubau des Dynamo-Stadions an alter Stelle neigt sich dem Ende zu. Seit 2003 haben sich Fans für den Erhalt der traditionsreichen Spielstätte an der Lennestraße stark gemacht. Dabei fand man viele Unterstützer innerhalb des Vereins, in der Fanszene, der Politik und der Stadt Dresden. An alle, die geholfen haben, geht ein herzliches Dankeschön. Nur gemeinsam war es möglich, dieses Projekt zu verwirklichen. Viele Wünsche an das neue Stadion sind in die Planung und den Bau eingeflossen. Die Spiele auf der Baustelle haben bereits gezeigt, welche besondere Atmosphäre einmal herrschen wird, wenn das Projekt vollendet ist. Damit ist der erste Teil der "Mission" erfüllt. 2003 wurde jedoch nicht nur den Neubau als Ziel formuliert. Gleichzeitig war es immer ein Anliegen, das neue Stadion zur Heimstätte unseres Vereins zu machen. Damit das neue Stadion tatsächlich eine Heimat für die SGD wird, bedarf es noch folgender konkreter Schritte:

1. Einrichtung der Geschäftsstelle der SGD im Stadiongelände im Gebäude des ehemaligen Internats,
wo heute die Projektgesellschaft ihre Büros hat. Dabei sollen die Mitglieder und Fans der SGD bei der notwendigen Sanierung beteiligt werden. Dass so etwas möglich ist, zeigt das Beispiel von Union Berlin, wo Fans sogar das Stadion mitgebaut haben.

2. Erhalt und Sanierung der Trainingsplätze im Großen Garten.
Im Zusammenspiel mit den neu geschaffenen modernen Räumlichkeiten im Stadion bietet das Trainingsgelände dann alle notwendigen Voraussetzungen für erfolgreiche, professionelle Arbeit. Der Trainingsbetrieb kann mit einer ganztägigen Rundumbetreuung verbunden werden. Die Bedenken und Probleme, besonders des Staatsbetriebes "Schlösser und Gärten", aber auch der anderen Nutzer des Großen Gartens sollen dabei ernst genommen werden. Sie sind jedoch lösbar, wenn man einen guten Willen und Kompromissbereitschaft aller Beteiligten voraussetzt.

3. Entwicklung des K-Blocks zu einem Fanzentrum im Stadion.
Dabei geht es nicht darum, erneut viel Geld für Um- oder Ausbauten zu investieren. Gemeint ist damit vielmehr die regelmäßige Organisation von Veranstaltungen im Stadion, die das Gelände auch in der Woche mit Leben erfüllen. Ein wichtiger Anlaufpunkt wird dabei die Fankneipe sein.

Ziel ist, das Stadion regelmäßig und dauerhaft mit Leben zu füllen. Dies zu organisieren, ist zuerst Aufgabe der Betreibergesellschaft. Es wird aber nur im Miteinander von Ankermieter und Hauptnutzer und allen anderen funktionieren. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass so was kein Selbstläufer wird, aber durch aktives Engagement vorangetrieben und gestaltet werden kann. Dafür wollen viele Fans gern Verantwortung übernehmen. Wir benötigen jedoch die Hilfe und Unterstützung der Mitglieder und Fans der SGD, die Bereitschaft der Stadt Dresden und anderer Partner, mit uns zusammen das Stadion zu einem Erfolg für alle Dresdner zu machen. Dazu wird Pro RHS wie in der Vergangenheit das Gespräch mit Verantwortungsträgern suchen und Aktionen organisieren. In den nächsten Wochen soll mit der Oberbürgermeisterin, Frau Orosz, und mit dem Direktor des Betriebes der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten, Herrn Dr. Christian Striefler, gesprochen werden.

Faninitiative Pro RHS mit Unterstützung der Fangemeinschaft Dynamo im August 2009

 

Hier gibt es die pdf zum Download.

 

 


Winterpause
 

 
 


Winterpause