Mit uns oder gegen uns!
Verein
Mittwoch, 27. Januar 2010

Rapid Wien, ein Name, der uns bereits vor über 24 Jahren ein flaues Gefühl in der Magengegend beschert hat, steht nun erneut für eine Begegnung mit unseren Dynamos, in deren Zusammenfassung das Negative für unseren Verein überwiegt. Im Rahmen dieses Testspiels kamen durch beide Fanlager pyrotechnische Erzeugnisse zum Einsatz. Weiterhin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Dynamofans hinter dem K-Block sowie dem Ordnungsdienst und den Fans aus Wien im Gästeblock.

Die Fangemeinschaft Dynamo hat zur Verwendung von Pyro bereits in den vergangenen Wochen eine eindeutige Position bezogen. Wir setzen uns dafür ein, dass bengalische Fackeln und bunter Rauch nicht als kriminelle Handlung stigmatisiert werden, sondern legal als optisches Mittel das Bild einer Fankurve beleben können. Wir möchten alle Möglichkeiten ausschöpfen, diesen Standpunkt bei Verbänden und Behörden positiv zu bewerben, um das bestehende Verbot von Pyrotechnik anzupassen.

Solange dieses Verbot jedoch in der aktuellen Form seinen Bestand hat, verurteilen wir jegliche Aktivitäten, die einerseits die Verbandsregeln unterlaufen und andererseits dem Verein SG Dynamo Dresden einen enormen Schaden zufügen. Wir akzeptieren nicht, wenn rücksichtslos und egoistisch das Bemühen um den Erhalt der dynamischen Fankultur mit Füßen getreten wird, weil Fangruppen sich über vereinbarte Regeln der Fan-Charta hinwegsetzen.

Wir setzen uns für die Interessen aller Fans ein. Insbesondere auch gegenüber Sicherheitsdienst und Polizei. Für die Interessen von Anhängern, welche sich an die vereinbarten Regeln nicht gebunden fühlen, setzt sich die Fangemeinschaft Dynamo nicht ein. Wir werden nunmehr unverzüglich das Gespräch mit den an den Vorfällen beim Spiel gegen Rapid Wien beteiligten Dynamofans suchen, unsere Standpunkte konsequent vertreten und entsprechende Konsequenzen erörtern, insbesondere die weitere Zusammenarbeit untereinander.

Da wir Verweigerung und Isolierung für nicht geeignet halten, um Probleme zu lösen, ist die Bereitschaft der Fangemeinschaft Dynamo dafür grundsätzlich vorhanden. Noch. Denn eines ist, spätestens seit Sonnabend, auch glasklar: Wir empfinden solche Ereignisse wie gegen Rapid Wien als einen Schlag ins Gesicht und den vorsätzlichen Versuch, unsere Arbeit zu sabotieren. Dies werden wir auf keinen Fall akzeptieren. Von niemandem!

Fangemeinschaft Dynamo

 

 


Winterpause
 

 
 


Winterpause