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  • Dynamo Libre gewinnt zum ersten Mal den SGD-Cup

    Dynamo Libre gewinnt zum ersten Mal den SGD-Cup

    Rekordteilnehmer darf den zum Jubiläum gestifteten Wanderpokal mit nach Hause nehmen

    Der Fußball schreibt die schönsten Geschichten. Das gilt auch für den zehnten SGD-Cup der Fangemeinschaft Dynamo, der 20. Mai in der Sachsenwerk-Arena in Dresden-Niedersedlitz ausgetragen wurde. Den erstmals vom Gastgeber gestifteten Wanderpokal sicherte sich die Mannschaft von Dynamo Libre durch einen klaren 7:3-Erfolg im Finale gegen FTL Dynamo.

    Im torreichsten Spiel des Turnieres standen sich die beiden Vorjahresfinalisten erneut gegenüber. Beide Mannschaften hatten jeweils deutlich ihre Halbfinalpartien mit 5:0 gewonnen. FTL Dynamo schlug die Problemfans U23 und Dynamo Libre die Fangemeinschaft Burkau. Im vergangenen Jahr behielt der Freitaler Fanclub noch die Oberhand, doch diesmal ließ sich Dynamo Libre, Rekordteilnehmer des SGD-Cups mit acht Teilnahmen, die Chance auf den Sieg nicht entgehen.

    Nur sieben Mannschaften hatten sich am frühen Samstagmorgen in der Halle eingefunden. Deshalb wurde kurzfristig der Spielplan angepasst und ein Turnier ausgespielt, in der jede Mannschaft gegen alle anderen Teams antrat. In 25 Partien fielen insgesamt 140 Tore. Nachdem alle Vorrundenspiele absolviert waren, trafen in den Halbfinalspielen der Tabellenerste auf den Vierten, der Zweite auf den Dritten.

    Die Endplatzierungen

    1. Dynamo Libre
    2. FTL Dynamo
    3. Problemfans U23
    4. Fangemeinschaft Burkau
    5. Dynamos Donnerstag Kicker
    6. Freital on Tour
    7. Fangemeinschaft Dynamo

    Die Fangemeinschaft Dynamo hatte mit der Tabellenspitze wenig zu tun, blieb als einziges Team ohne Punktgewinn, und überließ als Gastgeber den anderen Mannschaften großzügig die vorderen Plätze. Hier zählte ganz klar das Motto „Dabei sein ist alles“.

    Alle Partien verliefen fair und bis auf kleinere Schrammen und den einen oder anderen blauen Fleck blieben größere Verletzungen glücklicherweise aus.

    Die Fangemeinschaft Dynamo bedankt sich bei allen Mitspielern, Teilnehmern und Besuchern sowie Helfern, die zu einem reibungslosen Gelingen des Fußballturniers beigetragen haben. Ein Dank geht ebenfalls an das Team der Sachsenwerk-Arena und Matthias Schulz für die immer wieder angenehme Gastfreundschaft seit dem ersten SGD-Cup im Jahr 2008.

  • Jubiläumsturnier: Jetzt zum 10. SGD-Cup anmelden

    Jubiläumsturnier: Jetzt zum 10. SGD-Cup anmelden

    Traditionell findet im Frühjahr unser SGD-Cup statt, der 2008 erstmalig ausgetragen wurde. Am 20. Mai 2017 steht die zehnte Auflage des Hallenfußballturniers in der Sachsenwerk-Arena an. Einen Tag später bestreitet unsere Sportgemeinschaft ihr letztes Punktspiel der erfolgreichen Zweitliga-Saison zuhause gegen Arminia Bielefeld.

    Ab sofort besteht für alle Dynamo-Fans und Fanclubs die Möglichkeit, sich für das Turnier anzumelden. Es gibt mindestens 14 Startplätze, die nach dem Zeitpunkt der Anmeldung vergeben werden. Die Antrittsgebühr beträgt 40 Euro pro Mannschaft. Ihr bekommt nach der Anmeldung eine Bestätigung und alle weiteren Informationen inklusive der Angaben zur Entrichtung der Startgebühr zugeschickt.

    Der konkrete Turniermodus wird sich nach der endgültigen Teilnehmerzahl richten. In der Regel werden zwei in der Anzahl gleichmäßig besetzte Gruppen ausgelost, in der Jeder gegen Jeden spielt. Anschließend finden die jeweiligen Platzierungsspiele und im Überkreuzvergleich der jeweils zwei Bestplatzierten die Halbfinalspiele statt. Der Sieger des SGD-Cups wird dann im Finale ermittelt.

    Der SGD-Cup startet 10 Uhr und endet etwa gegen 16 Uhr. Treffpunkt für alle Mannschaften ist mindestens eine halbe Stunde vor Turnierbeginn in der Sachsenwerk-Arena in Dresden-Niedersedlitz (Siemensstraße 9, 01257 Dresden). Gespielt wird in der Halle auf Kunstrasen. Eine Mannschaft besteht aus vier Feldspielern, einem Torwart und maximal fünf weiteren Auswechselspielern.

    Anmelden könnt ihr euch ab sofort schriftlich per E-Mail mit dem Stichwort „SGD-Cup“. Bitte gebt einen dynamischen Team-Namen sowie einen Ansprechpartner mit Adresse, E-Mail und Telefonnummer an. Beachtet bitte bei der Zusammenstellung eures Kaders, dass Spieler unter 18 Jahren für ihre aktive Teilnahme die Erlaubnis ihrer Erziehungsberechtigten benötigen.

    Der SGD-Cup ist ein Freizeitturnier für Fans der SG Dynamo Dresden. Die Teilnahme von Mannschaften aus dem offiziellen Ligaspielbetrieb ist leider nicht möglich.

    Komm ins Team der Fangemeinschaft Dynamo!

    Einzelne Dynamo-Fans, die keinem Fanclub angehören, haben die Chance, sich im Team der FG zu beweisen. Wir stellen eine eigene Mannschaft zusammen und suchen dafür motivierte Mitspieler. Schickt uns eine E-Mail mit dem Stichwort „SGD-Cup“. Wir melden uns dann bei euch.

     

  • Bericht zur Mitgliederversammlung

    Bericht zur Mitgliederversammlung

    Am 17. März fand die diesjährige Ordentliche Mitgliederversammlung der Fangemeinschaft Dynamo statt. Der Vorstand berichtete den anwesenden Mitgliedern über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016.

    Nach der notwendig gewordenen internen Aufarbeitung der finanziellen Prozesse und der Mitgliederverwaltung, die in den letzten Monaten weitestgehend auch erfolgreich verlief und bis auf kleine wenige Ausnahmen abgeschlossen ist, gilt der Fokus neuen Herausforderungen, die für das Fortbestehen der FG von Bedeutung sind.

    Zum einen arbeiten wir intensiv daran, die Grundlagen für eine verbesserte und sinnvolle Kommunikation nach außen zu schaffen. Dazu gehören neben einem neuen optischen Design und einem Onlineauftritt auch Formen der Mitsprache, die wir den Mitgliedern in Zukunft ermöglichen möchten.

    Noch wichtiger als die Fassade ist der Inhalt unserer Arbeit. In den nächsten Wochen werden wir mit den Mitgliedern und anderen Partnern über die Funktion der Fangemeinschaft Dynamo diskutieren, auch bedingt durch Anforderungen, die zurecht an uns gestellt werden. Ziel ist, Vereinsziele und Vereinszweck neu zu bestimmen und Aufgaben abzuleiten, die von uns geleistet werden müssen und können. Das Feedback und Rückmeldungen aus der Mitgliedschaft sind dafür enorm wichtig. Wir zählen auf eine aktive Mitwirkung und Teilhabe an diesem Prozess.

    Der Vorstand wurde für das Geschäftsjahr 2016 von den Mitgliedern entlastet, ebenso erteilten sie den Amtsinhabern während der Geschäftsjahre 2015 und 2014 die Entlastung. Im Anschluss wurde Frank Schneider als Revisor wiedergewählt. Nicht zur Wiederwahl gestellt hat sich Axel Matthees. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei beiden Kassenprüfern für ihre Unterstützung und Mitarbeit.

    Bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung hatten alle FG-Mitglieder in schriftlicher Form einen umfangreichen 20-seitigen Tätigkeitsbericht erhalten. Inhaltliche Kernpunkte waren die eigentliche Arbeit im Vorstand, der sich monatlich trifft, um wichtige Vorhaben zu besprechen, die detaillierten Auflistungen zu finanziellen Einnahmen und Ausgaben, der Prüfungsbericht der Revisoren sowie Angaben zur Mitgliederentwicklung.

    Ebenso gab der kooptierte Aufsichtsrat, Dr. Jürg Kasper einen zusammenfassenden Einblick in seine wichtige Funktion im Kontrollgremium der SGD. Informationen erhielten die Mitglieder auch über die Mitarbeit in der bundesweit aktiven Interessensgemeinschaft Unsere Kurve.

    Auf der Tagesordnung stand auch die Abstimmung zu drei einfachen Änderungsanträgen, die sich allesamt mit Fragen der Mitgliedschaft und dem Mitgliedsbeitrag beschäftigen. Folgende Punkte der Satzung und Beitragsordnung wurden inhaltlich durch Beschluss der Versammlung geändert:

    1) Die Zahlung des Mitgliedsbeitrages ist nur noch per SEPA-Lastschriftmandat sowie als Ausnahme auch per Überweisung möglich. Die Option der Barzahlung wurde abgeschafft.

    2) Die Mitgliedschaft kann nur noch zum Ende des Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden.

    3) Bei Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages gibt es zukünftig zwei definierte Mahnstufen und den drohenden Ausschluss nicht erst im Mai, sondern im März.

    Zum Abschluss der Versammlung wurde über den Vorschlag diskutiert und abgestimmt, das Logo anzupassen. Mit deutlicher Mehrheit sprachen sich die Mitglieder für den vorgelegten Entwurf aus.

    Nach gut zweieinhalb Stunden war die Mitgliederversammlung beendet und der Abend klang bei Bier und guten Gesprächen gemütlich aus.

  • Ergebnisse aus Fanclub-Umfrage

    Ergebnisse aus Fanclub-Umfrage

    Im Oktober des letzten Jahres hatten wir darüber informiert, dass die Arbeit mit den Fanclubs in den Händen der Fangemeinschaft Dynamo liegt. Ansprechpartnerin ist für Fanclubs ist unser Vorstandsmitglied Peggy Pachel. In den letzten Wochen haben wir mit einzelnen Fanclubs ein Interview durchgeführt. „Der persönliche Kontakt war uns wichtig, weil wir uns zunächst einen stichprobenartigen Überblick verschaffen wollten, was in der dynamischen Fanclub-Landschaft los ist“, sagt Peggy. Die Inhalte der Gespräche wurden zusammengefasst und mit dem Präsidium besprochen.

    Die Rückmeldungen haben wertvolle Erkenntnisse gebracht. Unter anderem wollten wir von den Fanclubs wissen, wie sie sich organisieren und am Dynamo-Leben teilnehmen. Außerdem konnten wir viele Wünsche und Probleme erfassen, mit denen wir uns nun auseinandersetzen müssen. Die Dynamo-Fanclubs sind ganz unterschiedlich strukturiert. Das fängt bei den Mitgliederzahlen (5-50) an, zudem sind sie in ganz Deutschland verstreut und haben dadurch auch verschiedene Ansprüche und einen anderen Zugang zum Verein. Ähnlich verhält es sich beim Besuch von Spielen, ob zuhause oder auswärts.

    Während einige Fanclubs freundschaftlich und eher familiär organisiert sind, ein intensives Vereinsleben pflegen, Mitgliederversammlungen oder Feierlichkeiten durchführen, bestehen andere nur aus organisatorischen Gründen, um gemeinsam zum Spiel zu fahren. Ein wichtiges Thema war nicht ganz überraschend der Kartenverkauf. Mehrheitlich sind viele Mitglieder in den Fanclubs auch Mitglieder der SGD. Außerdem sind die einzelnen Gruppen teilweise sehr gut miteinander vernetzt.

    In den nächsten Wochen werden wir gemeinsam mit dem Präsidium und der Fanabteilung beraten, in welcher Form wir den geäußerten Bedürfnissen und Vorstelungen der Fanclubs gerecht werden können. Es gibt bereits einige Ideen, die auch aus dem Kreis der Gesprächspartner an uns herangetragen worden und mit denen wir uns nun im Hinblick auf eine Realisierung konkreter befassen.

    Wer in einem Fanclub aktiv ist oder überlegt, einen neuen Fanclub zu gründen, meldet sich bei uns. Das gilt auch für Fanclubs, die Interesse haben, noch mit an unserer Umfrage teilzunehmen. Schreibt uns!

  • Unsere Kurve in Freiburg zu Gast

    Unsere Kurve in Freiburg zu Gast

    Anfang Januar fand in Freiburg das erste Bundestreffen der Interessengemeinschaft Unsere Kurve in diesem Jahr statt. Fans von Vereinen aus der Bundesliga bis zur Regionalliga kamen im Schwarzwaldstadion zusammen, um über aktuelle fanpolitische Themen zu sprechen. Die Fangemeinschaft Dynamo ist seit Januar 2009 als Mitglied im Verband der Fanorganisationen mit dabei und nimmt regelmäßig mit Vertretern an den Treffen teil.

    Auf der Tagesordnung stand eine Diskussion zur „AG Fankulturen“, die von der Deutschen Fußball-Liga im letzten Jahr neu ins Leben gerufen wurde, nachdem der Dialog der Fans mit dem DFB zuvor zum wiederholten Mal gescheitert war. In wie weit der neue Versuch durch die DFL, sich regelmäßig mit Fans über relevante Themen auszutauschen, von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt vorerst abzuwarten. Die IG Unsere Kurve hat sich zunächst entschlossen, der Sache grundsätzlich eine Chance zu geben und aktiv mitzuwirken. Allerdings ist fanseitig allen bewusst, dass die Erwartungshaltung bezüglich der Ergebnisse und den daraus folgenden positiven Veränderungen für Fans nicht zu hochgesteckt werden darf.

    Mit der Gründung von zwei thematischen Arbeitsgruppen hat die DFL mit Jahresbeginn ganz aktuelle Problemfelder ausgemacht, die sie mit Fans und Experten bearbeiten möchte: Ticketing und Verbandsstrafen. Die IG Unsere Kurve besetzt jeweils einen Sitz in jeder Arbeitsgruppe und geht mit klaren Positionen ins Rennen. So werden unter anderem die Forderungen der Innenminister der Länder abgelehnt, personalisierte Tickets und reduzierte Kontingente für Gästefans einzuführen. Unsere Kurve steht zudem für sozialverträgliche Eintrittspreise und kritisiert Zuschläge für Sicherheit oder Topspiele.

    Geschlossen und deutlich sprachen sich die Fanvertreter in Freiburg gegen jede Form von Kollektivstrafen und die Intransparenz der Sanktionen bei Fehlverhalten von Zuschauern aus. Die unreflektierte und pauschale Weitergabe von Strafen an Fans fand ebenso eine kritische Betrachtung. Über den Fortgang der Arbeit in der „AG Fankulturen“ bei der DFL werden wir in den nächsten Wochen weiter berichten.

    Das zweitägige Treffen der IG Unsere Kurve bot zudem auch diesmal die Möglichkeit, über den Tellerrand des eigenen Vereins und der eigenen Fanorganisation hinaus zu schauen und Einblicke in die alltägliche Arbeit mit sehr unterschiedlichen Problemlagen zu erhalten.

  • Dynamo als demokratischer Traditionsverein

    Dynamo als demokratischer Traditionsverein

    Egal wie die beiden noch ausstehenden Punktspiele in diesem Jahr enden, rückblickend kann ein positives Fazit gezogen werden. Das gilt nicht nur für die Sportgemeinschaft, sondern ebenso für die Fangemeinschaft Dynamo. Durchweg waren alle Heimspiele der SGD fast ausverkauft, auswärts haben zuletzt in München über 20.000 Dynamo-Fans die Mannschaft begleitet und unterstützt.

    Dankeschön an alle aktiven Fans und Mitglieder

    „Der Verein, das bist Du und ich“, hat unser Ehrenvorsitzender Professor Volker Oppitz einmal gesagt. Er beschreibt damit sehr gut den Umstand, dass unsere Gemeinschaft darauf aufbaut, dass jeder Einzelne eine wichtige Rolle spielt. Und in unserem Verein gibt es sehr viele aktive Fans und Mitglieder, die sich nicht nur im Stadion darüber Gedanken machen, unvergessliche Momente zu schaffen, sondern auch über 90 Minuten hinaus mit Engagement und Kreativität dafür sorgen, dass Dynamo ein liebenswerter und besserer Verein sein kann. Danke an alle, die dabei sind. Vielleicht finden im neuen Jahr noch mehr Menschen den Weg, sich im Verein ehrenamtlich einzubringen.

    Obwohl sich kaum Gründe finden lassen, kritisch zu sein oder Mängel aufzuzeigen, gibt es immer Themen und Aufgaben, die erledigt oder verbessert werden können – und die ohne die genannte Mitwirkung niemals so funktionieren. Wer also Bock darauf hat, seinem Verein noch aktiver unter die Arme zu greifen, findet bei uns jederzeit ein offenes Ohr. Schreibt uns einfach und wir helfen euch bei Interesse gern weiter.

    Neue Inhalte und Aufgaben für die Fangemeinschaft Dynamo

    2016 war für uns ein sehr wechselhaftes Jahr, mit Veränderungen im Vorstand sowie Höhen und Tiefen. Nachdem im März gleich drei neue Mitglieder den fünfköpfigen Vorstand wieder komplettiert haben, stand die interne Aufarbeitung und die Herstellung der Arbeitsfähigkeit zuerst auf dem Programm. Parallel war es aber auch wichtig, die Zusammenarbeit mit den Fanclubs zu beginnen und durch öffentliche Veranstaltungen zu zeigen, dass die FG nicht schläft. Trotz dieser Aktivitäten ist noch längst nicht alles Gold, was glänzt.

    Die Ergebnisse der vergangenen Monate sind vorwiegend zunächst nur intern spürbar. Das wird sich aber mit Beginn des neuen Jahres ändern, denn neben dem weiteren Auf- und Ausbau unserer internen und externen Kommunikationswege ist die Schärfung des inhaltlichen Profils der FG die wichtigste Aufgabe in den nächsten Wochen.

  • Ehrenamt braucht harmonisches Klima

    Ehrenamt braucht harmonisches Klima

    Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Sportgemeinschaft hat sich 2016 positiv entwickelt. Sportlich haben die Jungs auf dem Platz und das Team um die Mannschaft für viele erfolgreiche Gänsehaut-Momente gesorgt. Wirtschaftlich hat Dynamo mit der Entschuldung den richtigen Weg eingeschlagen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Krisenmanagement auf der Tagesordnung stand. Zukünftig können wir gemeinsam den Verein gestalten und weiterentwickeln.

    Die Fangemeinschaft Dynamo unterstützt vereinsdemokratische Strukturen, die jedem Mitglied eine Meinungsäußerung zugestehen, fördert Mitbestimmung durch aktive und kreative Teilhabe und vertritt ein Miteinander, das respektvoll, sachlich und sich gegenseitig fördernd für eine lebens- und liebenswerte Vereinskultur sorgt. Das ist unser grundsätzlicher Anspruch.

    Dynamo lebt von dieser Gemeinschaft und der Kraft, die daraus entsteht. Ohne die dauerhafte Mitwirkung von Fans und Mitgliedern ist diese Idee zum Scheitern verurteilt. Ziel muss also von allen sein, die Basis für weiteres Engagement zu legen und den Rahmen zu setzen, diese Arbeit so attraktiv wie möglich zu organisieren. Gemeint ist damit nicht das Abrücken vom Ehrenamt, sondern die Schaffung eines Klimas, in dem der Dienst für den Verein nicht nur Spaß macht, sondern sich harmonisch gegenseitig ergänzt.

    Befindlichkeiten und unterschiedliche Ansichten sind in einem großen und attraktiven Verein wie Dynamo nicht gänzlich auszuschließen und auch kein Problem. Entscheidend ist allein der Umgang damit unter dem alten, aber niemals überholten Leitsatz von Ex-Trainer Ruud Kaiser, der sagte: „Niemand ist größer als der Verein“.

    Weil wir trotz der vorzeigbaren und erfreulichen Gesamtentwicklung bei Dynamo hin und wieder spüren, dass genau diese Überzeugung nicht immer und überall gelebt wird, bietet vielleicht die anstehende Vorweihnachtszeit die Möglichkeit, sich darauf wieder zu besinnen.

  • Vernetzung für Dynamo-Fans mit Behinderung

    Vernetzung für Dynamo-Fans mit Behinderung

    Im März entstand bei einer Fanversammlung im Dynamo-Stadion die Idee zu einer kleinen Gemeinschaft, die sich für die Belange von Fans mit Behinderung einsetzt. Im Mai wurde deshalb eine Arbeitsgemeinschaft für Fans mit Behinderung gegründet. Deren Ziel ist es, die Wünsche und Bedürfnisse von Fans, die mit einer Einschränkung leben müssen und das Stadion besuchen, wirksamer bearbeiten und deren Interessen vertreten zu können. Mit Maria Einhorn hat der Verein auch eine Fanbeauftragte, die durch diese Arbeitsgruppe unterstützt werden soll.

    Ein verbessertes Blindenleitsystem im Stadion, eine Kartenbörse für Rolli-Fahrer, passende Plätze für Begleitpersonen, die Problematik der stehenden Fans im Umlauf der Hornbach-Tribüne, die Verstärkung von Hörschleifen, ein barrierefreies Dynamo-TV sowie die Möglichkeit für Gehörlose, durch das Zeigen auf Symbole am Verkaufsstand im Stadion eine Bratwurst oder Bier zu bestellen, sind erste Gedanken, über die sich die Teilnehmer bei den ersten Treffen der Arbeitsgruppe ausgetauscht haben.

    Die Gründe für eine solche Gemeinschaft sind vielfältig. Sie soll dazu beitragen, dass Fans mit Behinderung in der Sportgemeinschaft eine bessere Wahrnehmung erhalten, ohne die Interessen der betroffenen Anhänger gegenüber anderen Fangruppen zu erhöhen.

    Im alltäglichen Stadionbetrieb kommt es immer noch vor, dass die Rücksichtnahme untereinander nicht gerade dem Anspruch einer Gemeinschaft genügt. In der AG können die Fans nun ihre Vorstellungen bündeln und als unmittelbar Betroffene auch an Lösungen mitwirken. Als Fangemeinschaft Dynamo hoffen wir, dass sich daraus eine fruchtbare Teilhabe am Vereinsleben entwickelt und Maria in ihrer Arbeit als Beauftragte für Fans mit Behinderung wesentlich unterstützt wird, vor allem auch in der Durchsetzung von Wünschen und Lösungsoptionen.

    Die Arbeitsgemeinschaft dient außerdem als gut vernetzter Anlaufpunkt für interessierte und betroffene Fans. Aus allen Anspruchsgruppen sind kompetente und erfahrene Fans in der AG versammelt, um zu informieren und aufzuklären. Wer Interesse hat, in der AG mitzuwirken, kann sich gerne melden. Schreibt uns einfach eine E-Mail für mehr Informationen.

  • Große Resonanz zum Magdeburg-Stammtisch

    Große Resonanz zum Magdeburg-Stammtisch

    Was war das für ein Stammtisch. Zugegeben, mit einer solchen Resonanz haben wir im Vorfeld nicht gerechnet. Doch das Thema des Abends hatte offensichtlich auch nach mehr als drei Monaten nichts an seiner tiefgreifenden Spannung verloren. Mehr als 350 Fans waren in die VIP-Räume des Dynamo-Stadions gekommen.

    Dieses Interesse werten wir als ein deutliches Indiz für die Notwendigkeit einer sachlichen Aufklärung und Debatte über die Geschehnisse in Magdeburg und die daraus entstandenen Folgen. Zielstellung war es, gemeinsam mit den Verantwortlichen über Lösungen zu diskutieren, um in Zukunft bei ähnlichen Vorfällen nicht auf kollektive Bestrafungen zurückgreifen zu müssen oder präventive Maßnahmen zu ertragen, die den Fan zur Kasse bitten oder ihn gar in seiner Unterstützung bei Auswärtsfahrten einschränken.

    Als Gäste konnten wir die Geschäftsführer Michael Born und Ralf Minge, den Sicherheitsbeauftragten Norbert Gebauer, die Fanbeauftragten Korinna Dittrich und Marek Lange sowie Ronald Beć vom Fanprojekt Dresden und Hannes von der Schwarz-Gelben Hilfe begrüßen.

    Der Abend begann mit einem allgemeinen Rückblick auf die Geschehnisse in Magdeburg am 16. April 2016, Ausgangspunkt war die sportliche Brisanz und das damit verbundene mediale und öffentliche Interesse an der Partie zwischen dem FCM und Dresden. Das Fehlverhalten einiger Fangruppierungen und das unverhältnismäßig aggressive Auftreten von Sicherheitsorganen führte letztendlich dazu, dass mehrere hundert Dynamo-Fans das Stadion nicht mehr betreten durften. Insbesondere das kollektive Aussperren der Fans und die Behandlung durch die Polizei hinterließen bis heute bei den Auswärtsfahrern einen bitteren Beigeschmack. Auch deshalb, weil der Verein mit Ausnahme eines präventiven Maßnahmekataloges die notwendige Kommunikation bisher vermissen ließ.

    Im ersten Teil der Veranstaltung erläuterte Ronald vom Fanprojekt Dresden die Auswertung des Spieltages, die auf Basis eines Fragebogens und vieler Rückmeldungen von Fans vorgenommen wurde. Im Ergebnis dieser Analyse reichte das Fanprojekt zwei Wochen nach dem Spiel in Magdeburg eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein. Im Anschluss daran umschrieb Hannes die Arbeit der Schwarz-Gelben Hilfe. Er verwies dabei auf das aktuelle Bemühen, mit Hilfe eines Anwaltes zu prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten für Fans bestehen könnten, die am 16. April vom Stadionbesuch ausgeschlossen wurden.

    Interessanter wurde es anschließend bei den Ausführungen der Vertreter aus der Geschäftsstelle des Vereins. Sicherheitsbeauftragter Norbert Gebauer gab einen umfangreichen Einblick in die Vorbereitung von Risikospielen mit Beteiligung der SGD, danach äußerte sich Ralf Minge zu seinen Empfindungen in Magdeburg und den im Nachgang getroffenen Maßnahmen. Mögliche Vorschläge und Ideen, wie zukünftig bei ähnlichen Vorfällen reagiert werden kann, ohne die Fans kollektiv abzustrafen oder Fankultur einzuschränken, wurden aber nicht thematisiert. Vielmehr stand die Selbstreflexion des eigenen Verhaltens immer wieder im Mittelpunkt.

    Nach Abschluss der großen Fragerunde kamen endlich auch die anwesenden Fans zu Wort. Im Verlauf des Abends entwickelte sich eine emotionale und teilweise auch forsche Diskussion, in der viel Kritik am Handeln der Geschäftsführung und den Maßnahmen geäußert wurde. So wurden unter anderem bemängelt, dass der Verein zu wenig tun würde, um seine Fans zu unterstützen oder dem vermittelten schlechten Bild des Vereins in der Öffentlichkeit entschieden entgegen zu treten. Auf der anderen Seite kamen wiederholt die Forderungen auf, endlich etwas gegen Unruhestifter zu unternehmen.

    Nach gut zweieinhalb Stunden wurde die Stoptaste gedrückt, denn die Diskussion bewegte sich mehr und mehr auf ein niedriges Niveau und hätte an diesem Tag kein Ende gefunden. Von diesem Standpunkt aus blieb der Fanabend weit hinter seiner Zielsetzung zurück, vor allem dem Versäumnis geschuldet, dass es an konkreten und praktischen Lösungen für viele genannte Probleme fehlte.

    Wir sehen es als dringend notwendig an, die grundlegende Thematik des Fanverhaltens in und um unseren Verein sowie die Kommunikation zwischen Mitgliedern, Fans und Mitarbeitern zukünftig weiter zu thematisieren und vor allem durchzuführen. Deshalb werden wir uns, wie auf dem Stammtisch angekündigt, mit den Verantwortlichen austauschen, um geeignete Wege zu finden, diesem Anspruch gerecht zu werden.

  • AG-Gründung für Fans mit Behinderung

    AG-Gründung für Fans mit Behinderung

    Im Fanhaus auf der Löbtauer Straße fanden sich am Montagabend mehrere Dynamo-Fans zusammen, um eine Arbeitsgruppe für Fans mit Behinderung zu gründen. Die Idee und Initiative zu dieser kleinen Gemeinschaft entstand am 4. März bei der Fanversammlung im Dynamo-Stadion. Interessierte Fans hatten sich damals in eine Liste der Fangemeinschaft Dynamo eingetragen, nun folgte die Einladung der FG zur ersten Zusammenkunft. Neben drei Vorstandsmitgliedern war auch Maria Einhorn dabei. Maria ist als Beauftragte für Fans mit Behinderung in der Fanabteilung des Vereins tätig.

    Die neue Arbeitsgruppe soll künftig die Belange von Fans mit Behinderung wirksamer bearbeiten und deren Interessen vertreten. Nachdem Maria einen kurzen Einblick in die akuellen Themen und deren Bearbeitungsstand gab, wurde in kleiner Runde darüber diskutiert, in welcher Form sich die AG treffen kann und welche Schwerpunkte in der gemeinsamen Arbeit eine Rolle spielen können.

    Ein verbessertes Blindenleitsystem im Stadion, eine Kartenbörse für Rolli-Fahrer, passende Plätze für Begleitpersonen, die Problematik der stehenden Fans im Umlauf der Hornbach-Tribüne, die Verstärkung von Hörschleifen, barrierefreies Dynamo-TV sowie die Möglichkeit für Gehörlose, durch das Zeigen auf Symbole eine Bratwurst oder Bier zu bestellen, sind erste Gedanken, über die sich die Teilnehmer des Treffens ausgetauscht haben.

    Die Gründe für eine solche Arbeitsgruppe sind vielfältig. Sie soll dazu beitragen, dass Fans mit Behinderung in der Sportgemeinschaft eine bessere Wahrnehmung erhalten, ohne die Interessen der betroffenen Anhänger gegenüber anderen Fangruppen zu erhöhen. Im alltäglichen Stadionbetrieb kommt es jedoch immer noch vor, dass die Rücksichtnahme untereinander nicht gerade dem Anspruch einer Gemeinschaft genügt. In der AG können die Fans nun ihre Vorstellungen bündeln und als unmittelbar Betroffene auch an Lösungen mitwirken.

    Als Fangemeinschaft Dynamo hoffen wir, dass sich daraus eine fruchtbare Teilhabe am Vereinsleben entwickelt und Maria in ihrer Arbeit als Beauftragte für Fans mit Behinderung wesentlich unterstützt wird, vor allem auch in der Durchsetzung von Wünschen und Lösungsoptionen. Die Arbeitsgemeinschaft dient außerdem als gut vernetzter Anlaufpunkt für interessierte und betroffene Fans. Aus allen Anspruchsgruppen sind kompetente und erfahrene Fans in der AG versammelt, um zu informieren und aufzuklären. Interessierte Fans sind herzlich willkommen, aktiv mitzuarbeiten. Schickt uns einfach eine E-Mail.