Kategorie: Dynamo

  • Sylvie Löffler erneut in den Aufsichtsrat der SGD berufen

    Sylvie Löffler erneut in den Aufsichtsrat der SGD berufen

    Der Vorstand der Fangemeinschaft Dynamo hat die Entsendung von Sylvie Löffler in den Aufsichtsrat der SG Dynamo Dresden für drei weitere Jahre beschlossen. Am 23. November 2022 wurde diese Entscheidung dem Aufsichtsrat und dem Präsidium mitgeteilt. Auch die beiden Geschäftsführer des Vereins, Jürgen Wehlend und Ralf Becker, erhielten eine Information.

    Der Entscheidung vorausgegangen waren mehrere Gespräche zwischen Sylvie Löffler und den Vorstandsmitgliedern. „Wir sind Sylvie dankbar, dass sie mit ihrem starken Gestaltungswillen und einem hohen Zeitaufwand ihr Engagement im Kontrollgremium der SGD sehr ernst genommen hat“, fasst Maik Risse als Vorsitzender des Vorstands die erste Amtszeit von Sylvie Löffler seit 2019 zusammen.

    „Für uns war Sylvie jederzeit ansprechbar und trotz der zeitintensiven AR-Arbeit weiterhin ein fester Bestandteil der Aktivitäten in der Fangemeinschaft Dynamo. Dieses hohe Engagement und die Motivation, auch in Zukunft gemeinsam aktiv die Sportgemeinschaft Dynamo mitzugestalten und weiterzuentwickeln, wollten wir keinesfalls ausbremsen“, erklärt Maik Risse einen Grund für die wiederholte Entsendung von Sylvie Löffler in den Dynamo-Aufsichtsrat.

    Kontinuität und nachhaltige Vereinsentwicklung als Gemeinschaft

    Sylvie Löffler arbeitet als Strategy Process Officer bei ZEISS. Sie bringt jahrelange Erfahrungen bei der Optimierung und dem Ausbau von Strategieprozessen, der Verbesserung von Ablauforganisationen sowie im Qualitätsmanagement mit. Seit 2006 ist sie Mitglied in der Sportgemeinschaft und besitzt ebenfalls seit 2007 die Mitgliedschaft der Fangemeinschaft Dynamo.

    Die Dresdnerin identifiziert sich vollumfänglich mit dem Verein, seinem Wesen und begleitet Dynamo als Inhaberin einer Jahreskarte und interessiertes Mitglied seit vielen Jahren. Sie bringt durch ihre berufliche Tätigkeit und Qualifizierungen die besten Voraussetzungen mit, die Herausforderungen des Vereins in den nächsten Jahren inhaltlich und aktiv mitzugestalten.

    Auf die vergangene Amtsperiode blickt Sylvie Löffler positiv zurück. „Durch mein Ehrenamt in den letzten drei Jahren habe ich viele großartige, motivierte Menschen im Dynamo-Umfeld kennengelernt.“ Sie möchte deshalb weiterhin ihre Erfahrungen im Bereich der Strategie- und Veränderungsprozesse einbringen und sich dafür einsetzen, eine organisations- und bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu etablieren, die für Transparenz auf allen Ebenen sorgt und eine respektvolle und wertschätzende Kultur fördert.

    „Ich bin davon überzeugt, dass wir alle zusammen alles erreichen können, was wir uns vornehmen. Dazu bedarf es allerdings kontinuierlicher nachhaltiger Schritte und einer echten Gemeinschaft, die durch dick und dünn geht und so tatsächlich auch gemeinsam die Herausforderungen bewältigt und die gesteckten Ziele erreicht.“

    Die Satzung der SG Dynamo Dresden erlaubt im § 21 Absatz 2, dass die Fangemeinschaft Dynamo eine vertretende Person in das Kontrollgremium der Sportgemeinschaft entsenden darf.

  • Danke „Harti“: Du gehst als Legende

    Danke „Harti“: Du gehst als Legende

    Marco Hartmann erhält bei der SG Dynamo Dresden keinen neuen Vertrag. Nach acht Jahren endet das sportliche Kapitel des gebürtigen Leinefelders bei der Sportgemeinschaft. Zum Heimspiel gegen den SC Paderborn am 29. August 2021 erhält er einen würdigen Abschied.

    Vom Ergänzungsspieler zur Führungspersönlichkeit und Legende

    „Harti“ kam 2013 als Ergänzungsspieler zur SGD und wird nun als Legende verabschiedet. Neben Volker Oppitz gehört Marco Hartmann zu den Spielern nach der Wende, die unserem Verein trotz sportlicher Rückschläge für viele Jahre weiter treu geblieben sind. Acht Jahre in einem Verein, das ist gerade in der modernen Welt des Fußballs eine besondere Marke. Sie zeigen, dass Marco zurecht als Spieler einen besonderen Platz in den Geschichtsbüchern der Sportgemeinschaft erhält. Seine Verdienste für den Verein sind unumstritten, auch wenn er häufig durch seinem Spielstil verletzungsbedingt nicht auf dem Rasen stand.

    Oft wurde er nach Verletzungen abgeschrieben. „Harti“ würde dem Team nicht mehr helfen, hieß es mehr als einmal in den Kommentarspalten sozialer Netzwerke oder im Stadion. Marco Hartmann hat bewiesen, dass diese Stimmen keine Relevanz haben. Wenn er auf dem Platz stand, spielte die Mannschaft an seiner Seite erfolgreich. Niemals aufgeben und weiter hart arbeiten – so lautete sein Motto. Er kam immer wieder zurück und verkörpert damit das Dynamo-Gen.

    Der Turban – sein Markenzeichen

    Für „Harti“ schien es selbstverständlich, nach Niederlagen wieder aufzustehen und alles reinzuwerfen, um den Erfolg an die Lennéstraße zurückzubringen. Viele Spiele beendete er mit einem Turban auf dem Kopf, weil er sich niemals zu schade war, vollen Einsatz und Kampf zu zeigen. Marco Hartmann hat das Dynamo-Trikot und unsere Farben in über 150 Spielen würdevoll präsentiert. Sein Charakter auf und neben dem Platz machen ihn für alle Zeiten zu einem Teil der Dynamo-Familie, deren Eigenschaften er wie kein anderer Mensch in den letzten acht Jahren verinnerlicht und gelebt hat.

    „Harti“ wird mit seinen 33 Jahren nun das Dynamo-Trikot nicht mehr überstreifen. Ein Kapitel endet vorerst, doch ein Buch besteht immer aus mehreren Kapiteln. Es ist wohl kein Geheimnis, dass in vielen Dynamo-Herzen der Wunsch schlummert, dass sich für Marco Hartmann die Dynamo-Tür in Zukunft noch einmal öffnet.

    Einmal Dynamo – immer Dynamo

    Lieber Marco, danke für alles, was du unserem Verein und der schwarz-gelben Gemeinschaft gegeben hast. Du bist und lebst Dynamo. Obwohl du nun nicht mehr bei uns spielen wirst und zunächst gehst: Einmal Dynamo – immer Dynamo! Das gilt auch für dich. Wir wünschen dir für die nächsten Aufgaben alles Gute, viel Erfolg und Freude. Ganz egal, ob du noch einmal anderswo deine Fußballschuhe schnürst, auf Weltreise gehst oder die Zeit mit deiner Familie genießt.

    Grafik: @angisdoodles on Instagram

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  • Hochwasser-Katastrophe: Dynamo-Fans helfen!

    Hochwasser-Katastrophe: Dynamo-Fans helfen!

    Fassungslos haben wir die schlimmen Bilder der Hochwasser-Katastrophe und Zerstörungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Die Erinnerungen an eigene Erfahrungen solcher Überflutungen in Dresden und Sachsen wurden dadurch wieder in das Bewusstsein gerrückt.

    Viele Menschen verloren ihr Leben oder werden vermisst. Tausende büßten alles ein, was sie selbst nicht mehr tragen konnten. Uns erreichten auch Bilder von Dynamo-Fans, die in betroffenen Regionen wohnen und Opfer dieser Flut geworden sind. Aus der Vergangenheit wissen wir gut, dass nun jede Hilfe zählt und selbst kleine Dinge in der Summe die desaströse Situation ein wenig bessern können.

    Schwarz-Gelbe nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr

    Wir sind engagiert und vielfältig, heißt es im Dynamo-Leitbild. Doch Hilfe muss immer organisiert und koordiniert sein, damit sie dort ankommt, wo der Bedarf am sinnvollsten ist. Aus diesen Gründen werden wir darum bitten, dass die Geschäftsführung der SGD den Kontakt zur Stadt Dresden und zum Freistaat Sachsen aufnimmt, um aus Eigeninitiativen eine gemeinsame Hilfe auf die Beine zu stellen und umzusetzen.

    Wir erklären unsere Bereitschaft, gemeinsam mit Stadt und Land den Menschen in den betroffenen Kommunen im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen. Wie konkret diese Hilfen aussehen können, möchten wir gern mit anderen Dynamo-Fans erörtern.

    Ideen und Hilfsangebote? Nimm Kontakt mit uns auf!

    Wenn Du dich einbringen willst, selbst schon eine Idee hast oder betroffene Dynamo-Fans kennst, kannst Du dich bei uns melden. Schreib uns eine E-Mail an info@fangemeinschaft-dynamo.de mit Informationen. Wir koordinieren zunächst diese Ideen und Angebote zur Hilfe abhängig vom Bedarf gemeinsam mit den Partnern im Verein, Stadt und Land. Im Moment bestehen noch viele Unklarheiten durch das Ausmaß der Zerstörung in den überfluteten Regionen. Wir gehen davon aus, dass sich der Bedarf zur Hilfe über mehrere Wochen oder Monate hinzieht.

  • Kalender mit Dynamo-Spielplan für mobile Endgeräte

    Kalender mit Dynamo-Spielplan für mobile Endgeräte

    Die SG Dynamo Dresden ist zurück in der 2. Bundesliga. Die DFL hat den Spielplan für die Zweitliga-Saison 2021/22 veröffentlicht. Die neue Saison beginnt am 23. Juli 2021. Dynamo startet am vorletzten Juli-Wochenende (noch nicht terminiert) mit einem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt. Am 2. Spieltag eine Woche später gastiert die SGD auswärts beim Hamburger SV im Volksparkstadion. Bis Weihnachten stehen 18 Punktspiele an. Der Auftakt der Rückrunde findet am letzten Wochenende vor Weihnachten mit dem Auftritt beim FC Ingolstadt statt, bevor es wieder in eine kurze Winterpause geht. Bereits Mitte Januar kommt dann der HSV zum Rückspiel ins Rudolf-Harbig-Stadion.

    Passend dazu haben wir für alle Dynamo-Fans unseren Kalender mit dem vorläufigen Spielplan der neuen Zweitliga-Saison aktualisiert. Darin findet ihr alle Spiele der SG Dynamo Dresden (aktuell bis einschließlich 18. Spieltag). Beachtet bitte, dass die eingetragenen Termine vorläufig sind und momentan noch nicht verbindlich terminiert wurden. Wir aktualisieren den Kalender jedoch fortlaufend mit allen Infos zum Spiel, sobald die jeweiligen Begegngungen durch die DFL fest terminiert sind.

    Unseren Kalender mit dem Dynamo-Spielplan könnt ihr ganz einfach in euren individuellen Kalender auf dem Smartphone oder Tablet integrieren. Damit ihr nicht bei jeder weiteren neuen Terminierung den Kalender neu integrieren müsst, haben wir einen guten Tipp für euch: Abonniert den Kalender der Fangemeinschaft Dynamo mit dem Dynamo-Spielplan der Saison 2021/22. Dadurch seid ihr immer auf dem aktuellen Stand und verpasst keine wichtigen Termine mehr.

    Dynamo-Spielplan 2021/22 per Kalender abonnieren

    Nutzt unsere Anleitung, um den Kalender der Fangemeinschaft Dynamo auf das mobile Endgerät eurer Wahl zu übertragen und den Spielplan zu abonnieren.

    Dynamo-Spielplan für iPhone-Besitzer

    1. Link anklicken:
      Dynamo-Spielplan für iOS
    2. Abfrage für Abo des Spielplans 2021/22 der SGD mit JA bestätigen
    3. Termine jetzt immer aktuell in eurem Kalender enthalten

    Dynamo-Spielplan für Android-Nutzer

    Hinweis: Integration ist in die Google-Kalender-App möglich, Drittanbieter werden nicht unterstützt

    1. Kopiere! den Link in die Zwischenablage (mindestens drei Sekunden auf den Link drücken):https://calendar.google.com/calendar/ical/n504dr1ob2gjdllj42s3ko20mo%40group.calendar.google.com/public/basic.ics
    2. Öffne anschließend folgenden Link: Dynamo-Spielplan für Android
    3. Füge nun in das leere Eingabefeld den Link aus der Zwischenablage ein (im Prinzip einfaches Copy & Paste)
    4. Drücke zur Bestätigung Enter oder den blauen Pfeil auf der Tastatur des Endgerätes
    5. Bei aktiver Synchronisierung eures Google-Kalenders klickst du im Drei-Punkt-Menü oben auf Aktualisieren
    6. Prüft in der Google-Kalender-App über das Menü und die Einstellungen, ob dort unter eurer Google-Adresse der Eintrag Spielplan 2021/22 der SGD auftaucht.
    7. Ist das der Fall, sind nun alle bereits terminierten Dynamo-Spiele im Kalender integriert

    Wir hoffen, dass unsere Anleitung hilft, den Kalender erfolgreich auf eurer Smartphone oder Tablet zu übertragen. Sollte es bei der Integration und dem Abonnieren doch Probleme geben, schreibt uns bitte eine E-Mail. Nutzt dazu das Kontaktfeld auf der Startseite. Wir versuchen euch dann baldmöglich zu helfen. Viel Spaß mit unserem Kalender.

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    Unterstütze als Mitglied aktiv unsere Vereinsarbeit oder mit deinem Mitgliedsbeitrag unsere Projekte (12 Euro pro Jahr).

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  • Stellungnahme zu den Ereignissen beim Aufstiegsspiel

    Stellungnahme zu den Ereignissen beim Aufstiegsspiel

    Wir verurteilen die Ereignisse und Gewaltexzesse rund um das Heimspiel gegen Türkgücü München, bei dem Journalisten, Fans und Polizisten verletzt wurden. Wir wünschen allen Verletzten eine schnelle Genesung!

    Wir distanzieren uns mit aller Klarheit von Gewalt und gewalttätigen Personen. Körperliche Übergriffe auf Mitmenschen jeglicher Art stehen im deutlichen Widerspruch zu den Werten der Fangemeinschaft Dynamo, den Grundsätzen der Fancharta der SG Dynamo Dresden sowie auch der überwiegenden Mehrheit der Dynamofans.

    Es ist bedauerlich, dass die an der Vorbereitung des Spieltages beteiligten Akteure keine gemeinsame Lösung gefunden haben, um eine Würdigung des sportlichen Erfolges der Mannschaft durch die Fans zu ermöglichen.

    Die getroffenen Maßnahmen, die ausschließlich auf Verboten und kontraproduktiven polizeilichen Mitteln aufbauten, erwiesen sich als Sackgasse. In anderen deutschen Städten wurden in diesen Tagen fanfreundliche Wege beschritten.

    Deshalb richten wir unseren Appell an alle beteiligten Parteien, die anstehende Aufarbeitung gemeinsam anzugehen und konstruktiv zu gestalten. Dabei dürfen die bisherigen Erfolge und das Erreichte bei der Gewaltprävention nicht in Abrede gestellt werden. Zudem muss die Expertise des Vereins sowie des Fanprojektes Dresden in Zukunft sehr viel stärker als bisher in die Planung und Umsetzung von Einsatzkonzepten an Spieltagen einbezogen werden.

    Wir, die Fans der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden, sind und bleiben ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Denn Dresden ist Dynamo und Dynamo ist Dresden.

  • Auswertung der Umfrage zum Stadionbesuch

    Auswertung der Umfrage zum Stadionbesuch

    Die neue Saison beginnt im September und es ist im Moment noch nicht sicher, ob und wie viele Zuschauer dann zu den Spielen live dabei sein dürfen. Mitte Juli haben wir eine Umfrage zur Rückkehr von Fans ins Stadion durchgeführt und wollten damit ein Stimmungsbild der Dynamo-Fans zu diesem Thema in Erfahrung bringen.

    An unserer Umfrage haben sich mehr als 1.000 Teilnehmer*innen beteiligt. Sie nutzten die Gelegenheit, ihre Meinung abzugeben. Natürlich stellt diese Anzahl im Vergleich zur Mitgliederzahl der SG Dynamo Dresden und den 30.000 Zuschauern, die sonst in das Rudolf-Harbig-Stadion pilgern, nur einen geringen Prozentsatz dar. Das entstandene Meinungsbild, über das wir folgend berichten, ist deshalb nicht zwingend repräsentativ. Wir erkennen darin trotzdem einige interessante Aspekte. Sie machen deutlich, dass es die EINE und schnelle Lösung nicht gibt.

    Wir haben selbst noch keinen abschließenden Standpunkt zu dieser Thematik. Die individuellen Auffassungen und Betrachtungsweisen lassen das nicht zu.  Wir erkennen die Vielfalt der Standpunkte an und denken. Jeder Fan darf über die Zulassung von Zuschauern seine eigene Meinung haben.

    Warum das Motto „Alle oder keiner“ schwierig ist

    Sehr häufig nannten Teilnehmer*innen in den offenen Antwortoptionen die Formel, dass entweder alle oder keiner ins Stadion geht. Wir können diesen Wunsch, der sich durchaus auch als Forderung formulieren lässt, aus Fanperspektive nachvollziehen und verstehen. Es ist deutlich schöner, wenn unsere Spielstätte ausverkauft ist und auf den Rängen die Stimmung tobt. Fankultur muss leben und ist ein hohes Gut, das wir immer verteidigen.

    In wie weit das Szenario einer hohen Auslastung in absehbarer Zeit realistisch ist, wagen wir nicht zu beurteilen. Hier legen die Behörden in Zusammenarbeit mit Verbänden und Vereinen den Rahmen fest. Was wir tun, ist diesen Anspruch jederzeit zu vertreten und bei Entscheidungsträgern vorzutragen. Wir sind uns sicher, dass auch die Geschäftsführung den Wunsch besitzt, so vielen Fans wie möglich den Stadionbesuch anzubieten. In den bisherigen Gesprächen wurde diese Position auch gegenüber Fanvertretern stets geäußert. Final entscheiden über die Kapazitätsgrenzen aber externe Menschen in Behörden und nicht der Verein selbst.

    Daher steht die Frage im Raum, in wie weit das Festhalten am Szenario einer vollen Hütte ohne Beschränkung für den Verein sinnvoll ist. Das notgedrungene Aussperren von Fans ist gerade für unseren zuschauerstarken Verein ein Problem. Das freiwillige Fernbleiben aus Solidarität, so verständlich das auch ist, würde an der kritischen Lage für die SGD nichts ändern. Jedes Heimspiel ohne Zuschauer kostet den Verein im Durchschnitt einen niedrigen mittleren sechsstelligen Betrag. Dabei ist einberechnet, dass weitere Ausgaben für Sicherheit und andere Bereiche ebenfalls wegfallen. Zudem fehlen nicht nur Ticketeinnahmen, sondern Sponsoren und Partner würden aufgrund von fehlenden Werbeleistungen, die ausschließlich bei Spielen mit Zuschauern zum Tragen kommen, weniger Geld an den Verein entrichten.

    Inwieweit Geistertickets einen Ausfall von Einnahmen kompensieren, ist nach den Erkenntnissen zur Rückerstattung der letzten Jahreskarten im Moment fraglich. Wir gehen später bei der konkreten Frage zu dieser Thematik etwas genauer darauf ein.

    Auswertung der einzelnen Fragen aus der Umfrage

    Frage 1: Wie verhältst du dich grundsätzlich, wenn Zuschauer mit Einschränkungen wieder in das Stadion dürfen?

    Grafik 1

    Bei den Antworten zu dieser Frage zeigt sich, dass weniger als fünf Prozent der Fans dem Stadion in der neuen Saison auf jeden Fall fernbleiben. Ob das nun daran liegt, dass ein Besuch ohnehin aufgrund von persönlichen Umständen unabhängig von Corona sowieso nicht möglich ist oder ob die nach wie vor herrschende Pandemie-Lage für einen Verzicht verantwortlich ist, wurde nicht detailliert abgefragt. Deshalb bewerten wir diesen Standpunkt auch nicht. Über 44 Prozent der Teilnehmer*innen haben Lust, endlich wieder Fußball live von den Rängen zu verfolgen. Mögliche Einschränkungen oder Rahmenbedingungen durch ein Hygienekonzept spielen für diese Fans dabei keine Rolle.

    Mehr als die Hälfte hat jedoch klar zu verstehen gegeben, dass sie nur minimale oder keine Einschränkungen akzeptieren, um das Stadion am Spieltag betreten zu dürfen. Fast jeder fünfte Teilnehmer gab dabei an, dass er nur dann anwesend wäre, wenn es gar keine Maßnahmen gibt und der Stadionbesuch wie in der Vergangenheit möglich ist. Wie wir bereits erwähnten, zeigt sich an der Verteilung der Antworten, dass keine einheitliche Meinung besteht und daher jeder Fan zunächst erst einmal für sich entscheidet, ob er ein Spiel besuchen wird oder nicht.

    Frage 2: Welche Einschränkungen sind durch ein Hygienekonzept vertretbar?

    Grafik 2

    Insgesamt wurden 2.567 Stimmen zu dieser Frage abgegeben. Das war durch die Option der Mehrfachnennung möglich. Am wenigsten problematisch empfanden die Umfrageteilnehmer personalisierte Tickets und eine begrenzte Zuschauerkapazität. Als Fanvertreter schrillen im ersten Moment bei personalisierten Tickets die Alarmglocken. Wir lehnen diese Form zum Beispiel seit Jahren ab. Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass die oft von Politikern geforderten personalisierten Tickets in der Praxis (tatsächlicher Abgleich von Kartenbesitzer und Stadionbesucher) nicht umsetzbar sind. Eine solche Lösung bringt damit keinerlei Mehrwert. In Zeiten von Corona ist jetzt oft von einer Kontaktverfolgung im Fall einer Corona-Infektion zu hören. Deshalb ist das Thema wieder sehr aktuell.

    Wir können aus dem Dialog im Turnustreffen berichten, dass alle anwesenden Fanvertreter auf Probleme hinsichtlich Datenschutz und Datenweitergabe hingewiesen haben. Die Geschäftsführung ist sensibilisiert und berücksichtigt dieses Thema in den Überlegungen und der Erstellung eines Hygienekonzepts. Ob hier weiterer Klärungsbedarf besteht, wird sich erst bei konkreten Konzepten und Maßnahmen ergeben. Die Gründe und Umstände für eine verminderte Kapazität haben wir bereits erläutert. In Zeiten von Abstandsregelungen und Pandemie-Bekämpfung ist das am Ende eine Option, die für die meisten Fans momentan kein Problem darstellt.

    Dynamo-Fans wollen Mannschaft auch auswärts unterstützen

    Inakzeptabel erscheint vielen Teilnehmern die Maßnahme, dass keine Gästefans zugelassen werden. Das ist nachvollziehbar, weil gerade die Fans der SGD überall in Deutschland wohnen und wir ohnehin immer mit tausenden Anhängern die anderen Stadien füllen. Daher zeigen die Antworten, dass ein großes Interesse besteht, die SGD in der neuen Saison auch bei Auswärtsspielen zu unterstützen. Ebenso wenig Anklang findet die Idee, dass der Zugang zum Stadion nur mit installierter und aktivierter Corona-App möglich ist. In der Presse war bereits zu vernehmen, dass sich die Geschäftsführung dagegen ausspricht. Nicht alle Fans besitzen ein modernes aktuelles Smartphone, damit die App funktionieren kann.

    Im Mittelfeld der Stimmungslage zwischen Akzeptanz und Ablehnung befinden sich optionale Maßnahmen, in der genannten Reihenfolge mit zunehmender Zurückweisung. Dazu gehören Maßnahmen wie die Maskenpflicht im Stadiongelände, kein Catering-Angebot, der ausschließliche Verkauf von Sitzplatztickets und der Stadionbesuch gänzlich ohne Einschränkung.

    Frage 3: Ist die temporäre Bestuhlung des K-Blocks und des Gästeblocks zur Erhöhung der Kapazität akzeptabel?

    Grafik 3

    Bei dieser Frage verteilten sich die abgegebenen Stimmen etwa zur Hälfte in Befürworter und Gegner. Ein kleiner Teil der Teilnehmer hatte keine Meinung zu diesem Thema. Deutlich wird bei der Verteilung der Antworten, dass Stehplätze nicht verzichtbar sind. Möglicherweise spielt hier auch die Angst vor Abschaffung der Stehplätze eine nicht ganz unwichtige Rolle. In der Presse war zuletzt aber bereits zu lesen, dass der Umbau des K-Blocks aus Kostengründen kein Thema sein wird. So hat es Geschäftsführer Michael Born auch im Turnustreffen Anfang Juli vermittelt.

    Frage 4: An welchen Personenkreis soll das zur Verfügung stehende Ticketkontingent als Tageskarte verkauft werden?

    Grafik 4

    Aufgrund der Möglichkeit von Mehrfachnennungen kamen bei dieser Abfrage insgesamt 1.479 Stimmen zusammen. Wir hatten dieses Thema der Kartenverteilung in unsere Umfrage mit aufgenommen, weil es die wohl schwierigste Fragestellung ist. Sofern es möglich sein wird, dass Fans die Spiele wieder live im Stadion verfolgen dürfen, entsteht ein Dilemma. Denn das Interesse übersteigt sehr wahrscheinlich die verfügbaren Platzkapazitäten. Möglich ist sogar, dass nicht alle Anspruchsgruppen vollständig berücksichtigt werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Vereinsmitglied, Jahreskarteninhaber*in oder beides ist. Im Moment ist nicht klar, wie viele Fans demnächst ins Rudolf-Harbig-Stadion dürfen. Erst dann lassen sich die Modalitäten zur Kartenvergabe konkretisieren. Es bringt also aktuell nicht viel, über mögliche und realistische Modelle zu spekulieren. Trotzdem werden Entscheidungsträger früher oder später eine Lösung finden müssen, die möglichst gerecht und praxistauglich ist.

    Die meisten Stimmen erhielt die Option, dass bei einen begrenzten Ticketkontingent zuerst die Jahreskarteninhaber der Saison 2019/20 ein Vorkaufsrecht bekommen. Das klingt logisch und folgt dem Prinzip der bisherigen Praxis. Zuerst kaufen diejenigen Fans ein Ticket, die vorher schon eine Dauerkarte hatten. Allerdings befinden wir uns gerade in einer völlig anderen Ausgangslage. Es ist möglich, dass bei begrenzter Platzzahl nicht alle Jahreskarteninhaber*innen dabei sein können.

    Die zweitmeisten Stimmen bekam die Alternative des freien Verkaufs. Wer zuerst kommt, hat eben einfach Glück oder die schnellste Internetleitung. Eine einfache Formel, die sicher überlegenswert ist, aber nicht zwingend die bisherigen Umstände berücksichtigt. Jahreskartenbesitzer*innen und Mitglieder waren durch ihren Status im Vorteil und sollten es auch weiterhin sein. Fast genauso viele Fans vertraten den Standpunkt, verfügbare Kontingente an Mitglieder und Jahreskartenkäufer*innen gleichmäßig zu verteilen. Den geringsten Zuspruch bekam die Idee, ausschließlich Vereinsmitglieder zu berücksichtigen. Auch der Vorschlag, Kontingente in drei Teile zu stückeln, damit verschiedene Anspruchsgruppen die Chance auf Karten bekommen, fand wenig Zustimmung.

    Alternative Vorschläge zur Kartenvergabe: Windhundrennen oder Dauer der Vereinsmitgliedschaft

    Darüber hinaus wurden insgesamt 72 weitere Optionen genannt, die teilweise den vorgegebenen Antworten entsprechen oder ähnlich konstruiert sind. Oft wurde der Grundsatz „Alle oder keiner“ vorgeschlagen. Warum diese zwei Endpunkte auf der Skala der Möglichkeiten am unwahrscheinlichsten sind, haben wir bereits beschrieben. Andere Teilnehmer der Umfrage brachten mehrere Verkaufsphasen ins Spiel. mit unterschiedlicher Präferenz in der Reihenfolge. Hier werden jedoch in allen Fällen die Begünstigten der ersten Phase das Kontingent sicher aufkaufen und der Rest leer ausgehen. Ein weiterer Vorschlag war, dass Jahreskarteninhaber*innen, die gleichzeitig Mitglied sind, zuerst am Verkauf der Karten teilnehmen dürfen. Eine Auswärtsdauerkarte könnte ihr als zusätzlicher Trumpf eine Rolle spielen. Ebenso nannten Teilnehmer die Option, dass Fans einen Vorteil bekommen, die das Geld ihrer Jahreskarten aus der abgelaufenen Saison geschenkt haben oder zeitlich länger bei der SGD als Mitglied registriert sind.

    Wie auch immer sich am Ende die Situation darstellen wird: Wir wissen um das Bemühen der Entscheidungsträger, eine möglichst faire und gerechte Lösung anzubieten. Obwohl absehbar ist, dass keine volle Zufriedenheit hergestellt werden kann.

    Frage 5: Soll eine Zuteilung bei einem begrenzten Kartenkontingent abwechselnd für jedes zweite oder dritte Spiel erfolgen?

    Grafik 5

    Diese Frage wurde in die Umfrage aufgenommen, um herauszufinden, in wie weit Dynamo-Fans solidarisch sind. Hintergrund war die denkbare Lösung, das verfügbare Kontingent  im Wechsel zu verteilen. Ziel: Nicht alle Fans sehen jedes Spiel live im Stadion, sondern alle interessierten Fans nehmen grundsätzlich am Stadionerlebnis teil. Dieses Prinzip war bisher kein ernsthaft diskutiertes Szenario und wird wohl auch keine realistische Option werden. Der Grundgedanke umfasste, dass beispielsweise pro Heimspiel 10.000 Karten verfügbar sind, aber 20.000 Fans ein Anrecht oder Interesse haben. Dann hätte eine paritätische Verteilung für jedes zweite Spiel vielen Fans die Gelegenheit geboten, Dynamo live zu sehen. Etwa ein Drittel der Teilnehmer*innen unserer Umfrage fanden den Vorschlag durchaus sinnvoll. Allerdings lehnte ebenso ein Drittel diese Idee der gleichen Verteilung entschieden ab. In Summe aller Antwortmöglichkeiten konnten mehr als die Hälfte der Fans sich nicht damit anfreunden.

    Frage 6: Was hältst du von einem Losverfahren?

    Grafik 6

    An dieser Stelle haben wir gefragt, was Fans von einem Losverfahren halten, ohne dieses Losverfahren konkret zu definieren. Denn auch bei dieser Idee wären Abstufungen möglich, um nicht nur Glück entscheiden zu lassen, ob jemand ins Stadion darf. Ein allgemeines Losverfahren hat natürlich den Nachteil, dass hier tatsächlich der Zufall über die Zuteilung entscheidet. Als Vorteil steht demgegenüber zumindest die theoretische Chance für alle Fans auf eine Karte.

    Die deutliche Mehrheit von über 75 Prozent lehnt ein offenes Losverfahren ab. Nur jeder fünfte Fan könnte sich mit einem Losverfahren arrangieren. Inwieweit das Ergebnis anders ausgefallen wäre, wenn analog zur Frage 5 ein paritätisches Losverfahren durchgeführt wird, sei dahingestellt. In diesem Fall hätten Nutznießer der ersten Auslosung bei der zweiten Losrunde ausgesetzt. Erst bei der dritten Verlosung wären dann wieder alle Fans im Topf gewesen. Auch diese Option war lediglich als Idee auf dem Tisch, ohne das im Moment ernsthaft ein solches Verfahren angedacht ist.

    Frage 7: Besitzt du eine Jahreskarte, einen Mitgliedsausweis, beides oder keins von beiden?

    Grafik 7

    Hier haben wir lediglich statistisch abgefragt, wie sich die Teilnehmer*innen unserer Umfrage zusammensetzen. Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer sind Mitglieder der SG Dynamo Dresden. Das ist ein guter Wert und gibt der Umfrage unabhängig des repräsentativen Status ein entsprechendes Gewicht. Zur Ankündigung der Umfrage hatten wir betont, das die Ergebnisse maximal eine Handlungsempfehlung für Vereinsgremien und Geschäftsführung darstellen. Sie sind keine verbindliche Entscheidungsgrundlage. Über die Hälfte der Teilnehmer*innen besitzt auch eine Jahreskarte, während etwa jeder siebende Nutzer weder Jahreskarte noch Mitgliedsausweis vorliegen hat. Mit 43 Prozent ist der Anteil von Fans am höchsten, die Jahreskartenbesitzer als auch Mitglied im Verein sind.

    Frage 8: Bist du bereit, einen symbolischen Beitrag für ein Geisterticket jeglicher Art auszugeben?

    Grafik 8

    In den Diskussionen zur Zulassung von Zuschauern in der neuen Saison ist immer wieder von Geistertickets die Rede. Dynamo hat bereits schon einmal in unnachahmlicher Weise über 41.000 solcher Karten abgesetzt und damit Ausfälle von Einnahmen kompensiert. Das Ergebnis von damals führt dementsprechend immer wieder dazu, diese Aktion zu wiederholen. Es spricht zumindest grundsätzlich nichts dagegen. Fast 60 Prozent der teilnehmenden Fans erklärten, dass sie einen symbolischen Beitrag geben würden.

    Nur knapp jeder zehnte Fan lehnt den Kauf eines Geistertickets ab. Die Gründe dafür sind in der aktuellen Corona-Krise auch darin zu sehen, dass Fans und Mitglieder selbst von Kurzarbeit betroffen sind und jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Ein aktueller Indikator für den potenziellen Erfolg von Geistertickets sind die Rückerstattungen der Jahreskarten aus der abgelaufenen Saison. Hier wurde bereits deutlich, dass die Mehrheit aus welchen Gründen auch immer dem Verein kein Geld überlassen hat. Dies ist zu respektieren, muss aber bei Erfolgsaussichten von neuen Aktivitäten zum Ausgleich fehlender Einnahmen berücksichtigt werden.

    Kein geregelter Stadionbesuch – kein Verkauf von Jahreskarten

    Demzufolge kann es sich bei einer Aktion mit Geistertickets lediglich um einen symbolischen Akt handeln. Die finanziellen Verluste durch Spiele ohne Zuschauer sind allein mit dieser Idee nicht aufzufangen. Auch der vorläufige Verkauf von Jahreskarten für die anstehende Saison ist keine Alternative. Der Verzicht auf den Verkauf begründet sich darauf, dass ein geregelter Besucherverkehr nicht absehbar ist. Der Aufwand für die Bereitstellung einer Möglichkeit zur Rückerstattung von Ticketeinnahmen war zuletzt enorm. Das daraus folgende Ergebnis spricht im Moment deshalb nicht dafür, dass Aufwand und Nutzen von Geistertickets in einem gesunden Verhältnis stehen.

    Deshalb ist es legitim und notwendig, dass sich die Entscheidungsträger darum bemühen, wenigstens einem Teil von Fans den Stadionbesuch ermöglichen zu können. So mindern sich die Einnahmeverluste. Welche Aspekte dabei jedoch eine große Rolle spielen, hat das Fanbündnis Unsere Kurve (UK) in einer Stellungnahme zur Wiederzulassung von Fans veröffentlicht. Wir schließen uns diesen Positionen als Mitglied von UK an.

    Frage 9 – offene Antwortmöglichkeit für Hinweise, Kritik oder Wünsche

    Zum Abschluss unserer Umfrage hatten wir die Möglichkeit angeboten, uns offene Rückmeldungen zu geben. Fast 200 Fans, also etwa 20 Prozent aller Teilnehmer*innen haben davon Gebrauch gemacht. Wir sichten diese Inhalte noch und prüfen anschließend eine zweite ergänzende Veröffentlichung zu den hier genannten Ergebnissen.

    Mitmachen und Mitglied werden

    Falls sich aus unserem Bericht der Ergebnisse neue Fragen oder Ideen ergeben und ihr Kontakt mit uns aufnehmen wollt, dann schreibt uns einfach eine E-Mail oder nutzt unser Kontaktformular auf der Startseite. Wir freuen uns auf Post.

    Wenn du Lust auf aktive Vereinsarbeit hast, findest du auch Informationen zur Mitgliedschaft auf unserer Webseite. Denn es heißt ja so schön: viele Hände, schnelles Ende und in diesem Fall mehr spannende und interessante Projekte, die wir gemeinsam auf die Beine stellen können.

  • Sylvie Löffler übernimmt Mandat im Dynamo-Aufsichtsrat

    Sylvie Löffler übernimmt Mandat im Dynamo-Aufsichtsrat

    Die Mitgliederversammlung der SG Dynamo Dresden wählte am 16. November sechs Mitglieder in den Aufsichtsrat des Vereins. Wir entsenden nun mit Sylvie Löffler ein weiteres neues Mitglied in das Kontrollgremium der Sportgemeinschaft. Der Beschluss zur Kooptierung in den Aufsichtsrat erfolgte bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung einstimming auf einer Sitzung des Vorstands.

    Berufliche Qualifizierung und Leidenschaft als Eignungskriterien

    Sylvie Löffler besitzt einen Hochschulabschluss als Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH) und arbeitet seit vielen Jahren als Strategy Process Officer bei der Saxonia Systems AG in Dresden. Dort ist sie als Mitglied des Strategie- und Führungsteams in die Entwicklung des Unternehmens eingebunden. Sie bringt jahrelange Erfahrungen bei der Optimierung und dem Ausbau von Strategieprozessen, der Verbesserung von Ablauforganisationen sowie im Qualitätsmanagement mit.

    Sylvie Löffler ist seit August 2006 passives Mitglied der SG Dynamo Dresden. Sie besitzt ebenfalls seit November 2007, dem Gründungsjahr der Fangemeinschaft Dynamo, einen Mitgliedsausweis der FG. Die Dresdnerin kennt als Auswärtsfahrerin unter anderem noch das alte Stadion am Zoo in Wuppertal. Und ebenso gut den Balkon im Plenarsaal des Dresdner Rathauses, auf dem sie die hitzigen Debatten im Stadtrat zum Stadionneubau mitverfolgte. Außerdem nahm sie auch an mehreren Fan-Demonstrationen teil, um in dieser wichtigen Sache für Dynamo die schwarz-gelbe Flagge zu zeigen.

    Die Gremien des Vereins beschäftigen sich derzeit intensiv mit vielfältigen Themenfeldern im rasant wachsenden Fußballgeschäft. Die Verantwortlichen suchen nach strukturellen und inhaltlichen Ideen sowie Lösungen. Die besondere Herausforderung besteht darin, einerseits die Wettbewerbsfähigkeit deutlich zu steigern. Auf der anderen Seite sind aber auch die demokratischen Willensbildungsprozesse und die basisorientierte Beteiligung an der Vereinsentwicklung weiterhin zu berücksichtigen. Sylvie Löffler identifiziert sich vollumfänglich mit dem Verein, seinem Wesen und begleitet Dynamo als Inhaberin einer Jahreskarte und interessiertes Mitglied seit vielen Jahren. Sie bringt aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit und Qualifizierungen die besten Voraussetzungen mit, die genannten Aufgabenstellungen im Aufsichtsrat inhaltlich und aktiv mitzugestalten.

    Satzungsbestimmung ermöglicht Kooptierung für drei Jahre

    Die Entsendung erfolgt auf Basis der aktuellen Satzungsbestimmung der SG Dynamo Dresden im § 21 Absatz 2. Sie gilt ab sofort für mindestens die nächsten drei Jahre. Die neue Kooptierung wurde möglich, weil der bisher entsendete Vertreter der Fangemeinschaft Dynamo, Dr. Jürg Kasper, von seinem seit 2014 besetzten Mandat zurücktrat, um sich bei der Mitgliederversammlung zur Wahl in den Aufsichtsrat zu stellen. Wir freuen uns, dass die anwesenden Dynamo-Mitglieder ihm das Vertrauen aussprachen. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei Jürg für die bisher geleistete Arbeit in unserem Verein. Ihm, Sylvie sowie allen anderen neu gewählten Aufsichtsratsmitgliedern wünschen wir alles Gute und viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben im Gremium.

  • Dynamo als demokratischer Traditionsverein

    Dynamo als demokratischer Traditionsverein

    Egal wie die beiden noch ausstehenden Punktspiele in diesem Jahr enden, rückblickend kann ein positives Fazit gezogen werden. Das gilt nicht nur für die Sportgemeinschaft, sondern ebenso für die Fangemeinschaft Dynamo. Durchweg waren alle Heimspiele der SGD fast ausverkauft, auswärts haben zuletzt in München über 20.000 Dynamo-Fans die Mannschaft begleitet und unterstützt.

    Dankeschön an alle aktiven Fans und Mitglieder

    „Der Verein, das bist Du und ich“, hat unser Ehrenvorsitzender Professor Volker Oppitz einmal gesagt. Er beschreibt damit sehr gut den Umstand, dass unsere Gemeinschaft darauf aufbaut, dass jeder Einzelne eine wichtige Rolle spielt. Und in unserem Verein gibt es sehr viele aktive Fans und Mitglieder, die sich nicht nur im Stadion darüber Gedanken machen, unvergessliche Momente zu schaffen, sondern auch über 90 Minuten hinaus mit Engagement und Kreativität dafür sorgen, dass Dynamo ein liebenswerter und besserer Verein sein kann. Danke an alle, die dabei sind. Vielleicht finden im neuen Jahr noch mehr Menschen den Weg, sich im Verein ehrenamtlich einzubringen.

    Obwohl sich kaum Gründe finden lassen, kritisch zu sein oder Mängel aufzuzeigen, gibt es immer Themen und Aufgaben, die erledigt oder verbessert werden können – und die ohne die genannte Mitwirkung niemals so funktionieren. Wer also Bock darauf hat, seinem Verein noch aktiver unter die Arme zu greifen, findet bei uns jederzeit ein offenes Ohr. Schreibt uns einfach und wir helfen euch bei Interesse gern weiter.

    Neue Inhalte und Aufgaben für die Fangemeinschaft Dynamo

    2016 war für uns ein sehr wechselhaftes Jahr, mit Veränderungen im Vorstand sowie Höhen und Tiefen. Nachdem im März gleich drei neue Mitglieder den fünfköpfigen Vorstand wieder komplettiert haben, stand die interne Aufarbeitung und die Herstellung der Arbeitsfähigkeit zuerst auf dem Programm. Parallel war es aber auch wichtig, die Zusammenarbeit mit den Fanclubs zu beginnen und durch öffentliche Veranstaltungen zu zeigen, dass die FG nicht schläft. Trotz dieser Aktivitäten ist noch längst nicht alles Gold, was glänzt.

    Die Ergebnisse der vergangenen Monate sind vorwiegend zunächst nur intern spürbar. Das wird sich aber mit Beginn des neuen Jahres ändern, denn neben dem weiteren Auf- und Ausbau unserer internen und externen Kommunikationswege ist die Schärfung des inhaltlichen Profils der FG die wichtigste Aufgabe in den nächsten Wochen.

  • Ehrenamt braucht harmonisches Klima

    Ehrenamt braucht harmonisches Klima

    Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Sportgemeinschaft hat sich 2016 positiv entwickelt. Sportlich haben die Jungs auf dem Platz und das Team um die Mannschaft für viele erfolgreiche Gänsehaut-Momente gesorgt. Wirtschaftlich hat Dynamo mit der Entschuldung den richtigen Weg eingeschlagen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Krisenmanagement auf der Tagesordnung stand. Zukünftig können wir gemeinsam den Verein gestalten und weiterentwickeln.

    Die Fangemeinschaft Dynamo unterstützt vereinsdemokratische Strukturen, die jedem Mitglied eine Meinungsäußerung zugestehen, fördert Mitbestimmung durch aktive und kreative Teilhabe und vertritt ein Miteinander, das respektvoll, sachlich und sich gegenseitig fördernd für eine lebens- und liebenswerte Vereinskultur sorgt. Das ist unser grundsätzlicher Anspruch.

    Dynamo lebt von dieser Gemeinschaft und der Kraft, die daraus entsteht. Ohne die dauerhafte Mitwirkung von Fans und Mitgliedern ist diese Idee zum Scheitern verurteilt. Ziel muss also von allen sein, die Basis für weiteres Engagement zu legen und den Rahmen zu setzen, diese Arbeit so attraktiv wie möglich zu organisieren. Gemeint ist damit nicht das Abrücken vom Ehrenamt, sondern die Schaffung eines Klimas, in dem der Dienst für den Verein nicht nur Spaß macht, sondern sich harmonisch gegenseitig ergänzt.

    Befindlichkeiten und unterschiedliche Ansichten sind in einem großen und attraktiven Verein wie Dynamo nicht gänzlich auszuschließen und auch kein Problem. Entscheidend ist allein der Umgang damit unter dem alten, aber niemals überholten Leitsatz von Ex-Trainer Ruud Kaiser, der sagte: „Niemand ist größer als der Verein“.

    Weil wir trotz der vorzeigbaren und erfreulichen Gesamtentwicklung bei Dynamo hin und wieder spüren, dass genau diese Überzeugung nicht immer und überall gelebt wird, bietet vielleicht die anstehende Vorweihnachtszeit die Möglichkeit, sich darauf wieder zu besinnen.