Autor: rpohl

  • Ohne Verkehrschaos zum Stadion? Hacker mit Ideen gesucht!

    Ohne Verkehrschaos zum Stadion? Hacker mit Ideen gesucht!

    Es ist Sonnabend, Dynamo spielt zu Hause. Nichts geht mehr rund um das Rudolf-Harbig-Stadion. Fußballanhänger ziehen in Scharen in Richtung Lennéstraße, motorisierte Fans kurven auf der Suche nach einem Parkplatz durch die Innenstadt, in Bussen und Straßenbahnen stehen die Freunde der Schwarz-Gelben dicht an dicht.

    Dynamo-Fans, Stadtverwaltung und Stadionbetreiber veranstalten Hackathon im Oktober

    Dieser Zustand ist gelebter Heimspielalltag. Gerade für weniger Fußballbegeisterte ist er aber immer wieder ein Ärgernis. Muss das so bleiben? Lassen sich mit neuen technischen Möglichkeiten solche Situationen entschärfen? Können auch Stadionbesucher die Vorteile der Mobilitätswende für sich nutzen?

    Gemeinsam mit der Stadtverwaltung, der Stadion Dresden Projektgesellschaft sowie weiteren Partnern wollen wir das mit Unterstützung kreativer IT-Köpfe in einem sogenannten „Hackathon“ herausfinden. Am Sonnabend, 23. Oktober 2021, und Sonntag, 24. Oktober 2021, werden Teams aus Hard- und Softwareentwicklern innovative Ideen für neue Mobilitätslösungen im Umfeld des Rudolf-Harbig-Stadions gemeinsam entwickeln. Die Stadt sowie alle beteiligten Partner stellen dafür zahlreiche offene Daten zur Verfügung, etwa aus dem Amt für Geodaten und Kataster oder von den Verkehrsbetrieben.

    Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung: „Es gilt, die offenen Daten gemeinsam neu zu analysieren und daraus prototypische Anwendungen zu entwickeln. Es sollen ganzheitliche, innovative und nachhaltige Ergebnisse entstehen, die dabei helfen, unsere Gesellschaft zu gestalten und nachhaltiges Handeln zu unterstützen. “
    Zentrale Fragestellungen sind: Wie werden Großveranstaltungen in Dresden nachhaltiger und umweltbewusster gestaltet? Wie können verfügbare Informationen effektiver eingebunden werden?

    Stadion als Kreativort für neue Mobilitätskonzepte

    Die Teilnehmenden können die Gelegenheit nutzen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und Kontakte zu knüpfen. Ein kreatives und gemütliches Umfeld mit Stadionblick inklusive Chill-Zone und Catering ist vorhanden, damit man seinen Ideen freien Lauf lassen kann. Die besten Ergebnisse werden von einer ausgewählten Jury ausgezeichnet und mit Preisen in verschiedenen Kategorien gewürdigt. Unter dem Hashtag #OpenDataCamp können sich Interessierte zum Thema Open Data und zum Open Data Camp austauschen.

    Andreas Göckeritz, Vorstandsvorsitzender der Fangemeinschaft Dynamo: „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung. Mit dem geballten Entwicklungs-Knowhow in Dresden wollen wir nicht nur die Erreichbarkeit der Heimspiele für die Dynamo-Fans verbessern, sondern auch mit Ideen zur Entwicklung der Stadt insgesamt beitragen.“

    Ronald Tscherning, kaufmännischer Leiter der Stadion Dresden Projektgesellschaft mbH & Co. KG, ergänzt: „Neben neuen Verkehrskonzepten für die Spieltage sind wir natürlich auch an Lösungen für unsere Konzertbesucher interessiert. Sie sollen zum Musikgenuss ganz entspannt kommen und gehen können.“

    Leuchtturmprojekt wird von MAtchUP und Partnern unterstützt

    Der Hackathon ist ein Baustein des EU-Projekts MAtchUP. Dresden wurde im Rahmen des europaweiten Wettbewerbs „Horizon 2020 Smart Cities and Communities“ ausgewählt, um das von der Europäischen Kommission geförderte Leuchtturmprojekt umzusetzen. Unter Federführung des Amtes für Wirtschaftsförderung arbeitet die Stadt Dresden mit Institutionen, Unternehmen und Bürgern zusammen. Ziel ist es, Städte, Industrie und die Bevölkerung zusammenzuführen, um Lösungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen, die zu messbaren Erfolgen bei der Energie- und Ressourceneffizienz und zu neuen Märkten führen.

    Bei der diesjährigen Ausgabe des Open Data Camps stellen neben der Landeshauptstadt Dresden folgende Partner aktiv Daten bereit: Dresdner Verkehrsbetriebe mit dem Verkehrsverbund Oberelbe, der GeoSN (Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen) und die Sächsische Staatskanzlei mit dem Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste. Weitere Unterstützer sind der GDI Sachsen e.V., die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und die Professur für Geoinformatik der TU Dresden.

    Die Anmeldung für das Open Data Camp ist ab sofort möglich.

    [us_cta color=“secondary“ title=“Haben wir dein Interesse geweckt?“ btn_label=“Zur Mitgliedschaft“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.fangemeinschaft-dynamo.de%2Fmitgliedschaft%2F“]

    Unterstütze als Mitglied aktiv unsere Vereinsarbeit oder mit deinem Mitgliedsbeitrag unsere Projekte (12 Euro pro Jahr).

    [/us_cta]

  • Sachspenden für Ahrweiler BC und SC 13 Bad Neuenahr

    Sachspenden für Ahrweiler BC und SC 13 Bad Neuenahr

    Mitte Juli wurde das Ahrtal im Norden von Rheinland-Pfalz von einer schweren Hochwasser-Katastrophe heimgesucht. Viele Menschen verloren dabei ihr Hab und Gut oder sogar ihr Leben.

    Dynamo sammelt Spendengelder

    Angelehnt an unser Leitbild hatten wir unmittelbar danach zur Hilfe aufgerufen, denn „wir Schwarz-Gelbe helfen einander und nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr.“ Wir wollten den Menschen in den betroffenen Regionen schnell helfen und baten die Geschäftsführung darum, den Kontakt zur Stadt Dresden aufzunehmen, um eine gemeinsame Hilfsaktion ins Leben zu rufen. Dynamo sammelt bereits Spenden für die Flutopfer und versteigert demnächst auch die Trikots der Spieler aus dem ersten Saisonspiel gegen Ingolstadt, um Menschen in den zerstörten Orten zu unterstützen.

    Auch wir erhielten nach unserem Aufruf zahlreiche Nachrichten, die wir gesichtet und geprüft haben. Daraus entstand ein konkreter Bedarf an Hilfe für die beiden in Bad Neuenahr-Ahrweiler angesiedelten Fußballvereine: den Ahrweiler BC 1920 und den SC 13 Bad Neuenahr. Wir nahmen Kontakt zum Vorstand des Ahrweiler BC auf, der seine Sportanlage mit dem Frauenfußballverein SC 13 Bad Neuenahr nutzt.

    „Eine einzige Katastrophe“

    Die Anlage des Ahrweiler BC wurde durch das Hochwasser vollständig zerstört. An Spiele gegen andere Mannschaften in der Heimstätte des Vereins ist auf absehbare Zeit nicht zu denken. Mehr als 700 Mitgliedern, die überwiegend selbst von der Flut betroffen sind, wird es über Monate nicht möglich sein, ihrer Fußball-Liebe nachzugehen. „Die Hälfte unserer Trainer ist seit dem Hochwasser obdachlos und auch die Familien unserer vielen Jugendspieler konnten sich nur noch auf Dächer flüchten, um ihr Leben zu retten“, berichtet Martin Brand auf der Website des Vereins. In der zerstörten Stadt gibt es weder Gas und Strom noch funktioniert die Wasserversorgung.

    Die Heimspielstätte, das Appolinarisstadion, mit seinem Rasenplatz und die beiden Kunstrasenfelder sind nicht nur überflutet, sondern regelrecht zerstört. Auch das Ahrstadion hat es schwer getroffen. „Ebenso das Vereinsheim samt Büros und der Materialkeller mit Trikots und Bällen sind stark betroffen“, heißt es im Bericht auf der Vereinsseite des Ahrweiler BC. Der Verein steht vor dem Aus, denn wie es weitergeht, weiß im Moment niemand.

    Wer die Zeilen des Ahrweiler BC liest, weiß um die Wucht, mit der das Hochwasser die Menschen getroffen hat. Deshalb haben wir Kontakt zum Vorstand des Ahrweiler BC aufgenommen. Nach einer ersten Bestandsaufnahme ist klar, dass wir hier helfen wollen und müssen. Das Fanprojekt Dresden unterstützt uns dabei. Vielen Dank!

    LKW mit Hilfsgütern fährt nach Bad Neuenahr

    In einem persönlichen Gespräch mit Gerd Treffer, dem Vorstand des Ahrweiler BC, tauschten wir uns über den Bedarf vor Ort aus, der im Moment am größten ist. Am Ende der Woche, am 30. Juli 2021, wollen wir mit einem Transporter oder Lkw nach Rheinland-Pfalz fahren, um mit Hilfsgütern den aktuell größten Bedarf zu stillen und das Leid ein wenig zu mildern. Das soll jedoch nur ein Anfang sein, denn wir streben ein nachhaltiges Projekt an, dass über einen längeren Zeitraum läuft. Mit Hilfe vieler Dynamo-Fans wollen wir versuchen, konkret und zukunftsorientiert ein gemeinsames Vorhaben auf die Beine zu stellen. Lasst uns als Gemeinschaft etwas Großartiges schaffen!

    Mit der Genehmigung von Gerd Treffer veröffentlichen wir seine Nachricht, die er uns nach dem ersten Gespräch zukommen ließ.

    Zustandsbericht aus dem Ahrtal

    „Guten Morgen, erstmals herzlichen Glückwunsch zum Sieg und der Tabellenführung. So kann es bleiben.

    Aktuell sieht die Lage so aus, dass viele Haushalte die Häuser vom Unrat entfernt haben und nun dabei sind, die Keller zu entschlammen. In meinem Viertel verlassen abends 90 Prozent der Bewohner die Häuser, da diese schlichtweg nicht bewohnbar sind. Ein Problem sind aktuell die mit Müll und zerstörten Autos zugestellten Straßen. Gestern waren Tausende von Helfern im Tal. Es ging verkehrstechnisch nichts mehr. Es gab kein Durchkommen für Rettungskräfte und Helfer in unserem Teil des engen Tals.

    Deshalb hat der Krisenstab für heute und morgen die Straßen nur für Rettungskräfte und Anwohner freigegeben. Nach wie vor haben wir keinen Strom, Wasser und Gas und wissen nicht, wann diese wieder verfügbar sind. Ich halte Ausschau nach älteren Menschen in Hinterhöfen. Gestern habe ich eine alte einsame Frau gefunden, die seit einer Woche im Schlamm sitzt und Angst hat, das Haus zu verlassen. Einfach schrecklich. Viele sind traumatisiert.

    Ich schätze, hoffe und bete, dass der Strom in zehn Tagen wieder da ist. Sobald dies der Fall ist, werden die Bewohner dann damit beginnen, die Häuser zu säubern, Schlamm zu entfernen, Böden und Tapeten rauszureißen und alle möglichen ersten Reparaturen durchzuführen. Dies bedeutet, dass wir Bautrockner, Kabeltrommeln, Verlängerungskabel, Gartenschläuche, Hochdruckreiniger (kleine), Nass-Sauger, Handwerkzeug etc. dringend benötigen werden. Ich hoffe, das reicht als Angabe der dringend benötigten Materialien.

    Herzliche Grüße ins Dynamoland an die Schwarz-Gelben Engel aus dem Ahrtal.“

    Dynamo-Fans, so könnt ihr jetzt helfen

    Auf Grundlage dieser Nachricht wollen wir nun helfen und sind gemeinsam mit den beiden Vereinen auf der Suche nach entsprechenden Utensilien und Gerätschaften.

    • Bautrockner
    • Kabeltrommeln
    • Verlängerungskabel (bestenfalls grell und mit IP 44-Zertifizierung)
    • Kettensägen
    • Akkuschrauber
    • Tauchpumpen mit Schläuchen
    • Gartenschläuche
    • Hochdruckreiniger (kleine)
    • Nass-Sauger
    • Handwerkzeug (Hammer, Brecheisen, Zangen, Schraubenschlüssel, Ratschen, Spachteln)

    Darüber hinaus sehen wir den Bedarf von Benzin-Stromerzeugern, um auch ohne verfügbaren Strom bei den Aufräumarbeiten agieren zu können. Sämtliche Gegenstände und Geräte, die für die Aktion zur Verfügung gestellt werden, übernimmt der Vorstand des Ahrweiler BC, der diese nach eigener Einschätzung vor Ort an Vereinsmitglieder verteilt. Für Geräte, bei denen eine spätere Rückgabe notwendig ist, erfolgt bei der Übernahme und Übergabe eine Protokollierung. Der Rücktransport nach Dresden wird ebenfalls organisiert.

    Wir weisen an dieser Stelle jedoch vorsorglich darauf hin, dass für einen Verlust oder Schäden an den Utensilien unsererseits keine Haftung übernommen wird. Alles, was wir tun, erfolgt auf dem Prinzip von Treu und Glauben.

    Abgabe von Sachspenden und Geräten im Fanprojekt

    Sämtliche Sachspenden können ab sofort nach telefonischer Anmeldung unter 0351 485 20 49 zu den Öffnungszeiten im Fanhaus beim Fanprojekt Dresden abgegeben werden. Bitte sprecht notfalls auf den Anrufbeantworter und hinterlasst eine gültige Rückrufnummer.

    Fanprojekt Dresden
    Löbtauer Straße 17 (Nähe Bahnhof Mitte)
    01067 Dresden

    Öffnungszeiten
    Mo bis Do jeweils von 9 Uhr bis 16 Uhr
    Mi von 9 Uhr bis 22 Uhr

    Andere Uhrzeiten sind unter Umständen nach Absprache möglich.

    Wenn ihr weitere Ideen und Angebote habt, um zu helfen und das nachhaltige Projekt zu unterstützen, meldet euch bei uns. Sendet dazu eine Mail an info@fangemeinschaft-dynamo.de oder nutzt das Kontaktformular auf der Startseite.

    Fotos: Ahrweiler BC

  • Hochwasser-Katastrophe: Dynamo-Fans helfen!

    Hochwasser-Katastrophe: Dynamo-Fans helfen!

    Fassungslos haben wir die schlimmen Bilder der Hochwasser-Katastrophe und Zerstörungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Die Erinnerungen an eigene Erfahrungen solcher Überflutungen in Dresden und Sachsen wurden dadurch wieder in das Bewusstsein gerrückt.

    Viele Menschen verloren ihr Leben oder werden vermisst. Tausende büßten alles ein, was sie selbst nicht mehr tragen konnten. Uns erreichten auch Bilder von Dynamo-Fans, die in betroffenen Regionen wohnen und Opfer dieser Flut geworden sind. Aus der Vergangenheit wissen wir gut, dass nun jede Hilfe zählt und selbst kleine Dinge in der Summe die desaströse Situation ein wenig bessern können.

    Schwarz-Gelbe nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr

    Wir sind engagiert und vielfältig, heißt es im Dynamo-Leitbild. Doch Hilfe muss immer organisiert und koordiniert sein, damit sie dort ankommt, wo der Bedarf am sinnvollsten ist. Aus diesen Gründen werden wir darum bitten, dass die Geschäftsführung der SGD den Kontakt zur Stadt Dresden und zum Freistaat Sachsen aufnimmt, um aus Eigeninitiativen eine gemeinsame Hilfe auf die Beine zu stellen und umzusetzen.

    Wir erklären unsere Bereitschaft, gemeinsam mit Stadt und Land den Menschen in den betroffenen Kommunen im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen. Wie konkret diese Hilfen aussehen können, möchten wir gern mit anderen Dynamo-Fans erörtern.

    Ideen und Hilfsangebote? Nimm Kontakt mit uns auf!

    Wenn Du dich einbringen willst, selbst schon eine Idee hast oder betroffene Dynamo-Fans kennst, kannst Du dich bei uns melden. Schreib uns eine E-Mail an info@fangemeinschaft-dynamo.de mit Informationen. Wir koordinieren zunächst diese Ideen und Angebote zur Hilfe abhängig vom Bedarf gemeinsam mit den Partnern im Verein, Stadt und Land. Im Moment bestehen noch viele Unklarheiten durch das Ausmaß der Zerstörung in den überfluteten Regionen. Wir gehen davon aus, dass sich der Bedarf zur Hilfe über mehrere Wochen oder Monate hinzieht.

  • Kalender mit Dynamo-Spielplan für mobile Endgeräte

    Kalender mit Dynamo-Spielplan für mobile Endgeräte

    Die SG Dynamo Dresden ist zurück in der 2. Bundesliga. Die DFL hat den Spielplan für die Zweitliga-Saison 2021/22 veröffentlicht. Die neue Saison beginnt am 23. Juli 2021. Dynamo startet am vorletzten Juli-Wochenende (noch nicht terminiert) mit einem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt. Am 2. Spieltag eine Woche später gastiert die SGD auswärts beim Hamburger SV im Volksparkstadion. Bis Weihnachten stehen 18 Punktspiele an. Der Auftakt der Rückrunde findet am letzten Wochenende vor Weihnachten mit dem Auftritt beim FC Ingolstadt statt, bevor es wieder in eine kurze Winterpause geht. Bereits Mitte Januar kommt dann der HSV zum Rückspiel ins Rudolf-Harbig-Stadion.

    Passend dazu haben wir für alle Dynamo-Fans unseren Kalender mit dem vorläufigen Spielplan der neuen Zweitliga-Saison aktualisiert. Darin findet ihr alle Spiele der SG Dynamo Dresden (aktuell bis einschließlich 18. Spieltag). Beachtet bitte, dass die eingetragenen Termine vorläufig sind und momentan noch nicht verbindlich terminiert wurden. Wir aktualisieren den Kalender jedoch fortlaufend mit allen Infos zum Spiel, sobald die jeweiligen Begegngungen durch die DFL fest terminiert sind.

    Unseren Kalender mit dem Dynamo-Spielplan könnt ihr ganz einfach in euren individuellen Kalender auf dem Smartphone oder Tablet integrieren. Damit ihr nicht bei jeder weiteren neuen Terminierung den Kalender neu integrieren müsst, haben wir einen guten Tipp für euch: Abonniert den Kalender der Fangemeinschaft Dynamo mit dem Dynamo-Spielplan der Saison 2021/22. Dadurch seid ihr immer auf dem aktuellen Stand und verpasst keine wichtigen Termine mehr.

    Dynamo-Spielplan 2021/22 per Kalender abonnieren

    Nutzt unsere Anleitung, um den Kalender der Fangemeinschaft Dynamo auf das mobile Endgerät eurer Wahl zu übertragen und den Spielplan zu abonnieren.

    Dynamo-Spielplan für iPhone-Besitzer

    1. Link anklicken:
      Dynamo-Spielplan für iOS
    2. Abfrage für Abo des Spielplans 2021/22 der SGD mit JA bestätigen
    3. Termine jetzt immer aktuell in eurem Kalender enthalten

    Dynamo-Spielplan für Android-Nutzer

    Hinweis: Integration ist in die Google-Kalender-App möglich, Drittanbieter werden nicht unterstützt

    1. Kopiere! den Link in die Zwischenablage (mindestens drei Sekunden auf den Link drücken):https://calendar.google.com/calendar/ical/n504dr1ob2gjdllj42s3ko20mo%40group.calendar.google.com/public/basic.ics
    2. Öffne anschließend folgenden Link: Dynamo-Spielplan für Android
    3. Füge nun in das leere Eingabefeld den Link aus der Zwischenablage ein (im Prinzip einfaches Copy & Paste)
    4. Drücke zur Bestätigung Enter oder den blauen Pfeil auf der Tastatur des Endgerätes
    5. Bei aktiver Synchronisierung eures Google-Kalenders klickst du im Drei-Punkt-Menü oben auf Aktualisieren
    6. Prüft in der Google-Kalender-App über das Menü und die Einstellungen, ob dort unter eurer Google-Adresse der Eintrag Spielplan 2021/22 der SGD auftaucht.
    7. Ist das der Fall, sind nun alle bereits terminierten Dynamo-Spiele im Kalender integriert

    Wir hoffen, dass unsere Anleitung hilft, den Kalender erfolgreich auf eurer Smartphone oder Tablet zu übertragen. Sollte es bei der Integration und dem Abonnieren doch Probleme geben, schreibt uns bitte eine E-Mail. Nutzt dazu das Kontaktfeld auf der Startseite. Wir versuchen euch dann baldmöglich zu helfen. Viel Spaß mit unserem Kalender.

    [us_cta color=“secondary“ title=“Haben wir dein Interesse geweckt?“ title_size=“60″ btn_label=“Zur Mitgliedschaft“ btn2_label=“Infos zur Mitgliedschaft“ btn2_style=“1″ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.fangemeinschaft-dynamo.de%2Fmitgliedschaft%2F“]

    Unterstütze als Mitglied aktiv unsere Vereinsarbeit oder mit deinem Mitgliedsbeitrag unsere Projekte (12 Euro pro Jahr).

    [/us_cta]

  • Stellungnahme zu den Ereignissen beim Aufstiegsspiel

    Stellungnahme zu den Ereignissen beim Aufstiegsspiel

    Wir verurteilen die Ereignisse und Gewaltexzesse rund um das Heimspiel gegen Türkgücü München, bei dem Journalisten, Fans und Polizisten verletzt wurden. Wir wünschen allen Verletzten eine schnelle Genesung!

    Wir distanzieren uns mit aller Klarheit von Gewalt und gewalttätigen Personen. Körperliche Übergriffe auf Mitmenschen jeglicher Art stehen im deutlichen Widerspruch zu den Werten der Fangemeinschaft Dynamo, den Grundsätzen der Fancharta der SG Dynamo Dresden sowie auch der überwiegenden Mehrheit der Dynamofans.

    Es ist bedauerlich, dass die an der Vorbereitung des Spieltages beteiligten Akteure keine gemeinsame Lösung gefunden haben, um eine Würdigung des sportlichen Erfolges der Mannschaft durch die Fans zu ermöglichen.

    Die getroffenen Maßnahmen, die ausschließlich auf Verboten und kontraproduktiven polizeilichen Mitteln aufbauten, erwiesen sich als Sackgasse. In anderen deutschen Städten wurden in diesen Tagen fanfreundliche Wege beschritten.

    Deshalb richten wir unseren Appell an alle beteiligten Parteien, die anstehende Aufarbeitung gemeinsam anzugehen und konstruktiv zu gestalten. Dabei dürfen die bisherigen Erfolge und das Erreichte bei der Gewaltprävention nicht in Abrede gestellt werden. Zudem muss die Expertise des Vereins sowie des Fanprojektes Dresden in Zukunft sehr viel stärker als bisher in die Planung und Umsetzung von Einsatzkonzepten an Spieltagen einbezogen werden.

    Wir, die Fans der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden, sind und bleiben ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Denn Dresden ist Dynamo und Dynamo ist Dresden.

  • Jan Seifert beim virtuellen Mitgliederstammtisch zu Gast

    Jan Seifert beim virtuellen Mitgliederstammtisch zu Gast

    Um auch in Corona-Zeiten im Kontakt mit unseren Mitgliedern zu bleiben und den Austausch anzubieten, veranstalten wir regelmäßig Online-Abende für unsere Mitglieder. Bei der inzwischen sechsten Auflage fand erstmals ein solcher Mitgliederstammtisch mit einem Gast statt. Jan Seifert, der Nachwuchsleiter der SG Dynamo Dresden, nahm sich nach Feierabend die Zeit, um über den Dynamo-Nachwuchs zu plaudern. Knapp 20 Mitglieder und weitere Gäste hatten sich zum Stammtisch angemeldet, um mehr über Jugendarbeit bei der Sportgemeinschaft zu erfahren.

    Jan Seifert gilt ohne Zweifel bereits als schwarz-gelbes Urgestein. 2004 wechselte er im Alter von 36 Jahren von der SpVgg Unterhaching nach Dresden und kickte noch eine Saison im schwarz-gelben Trikot. Anschließend beendete er seine aktive Profi-Karriere und trainierte die zweite Mannschaft der SGD. Unter Ede Geyer und Ruud Kaiser war er später als Co-Trainer an der Seitenlinie aktiv. Es folgte ein weiteres Trainer-Intermezzo bei Dynamos Zweiter und beim Radebeuler BC. Seit 2014 ist Jan Seifert für den Dynamo-Nachwuchs verantwortlich und kümmert sich als Leiter mit seinem Team um die Entwicklung neuer Dynamo-Talente.

    Der Dynamo-Nachwuchs in Corona-Zeiten

    „Ich freue mich, dass ich hier sein darf und mache das auch sehr gern“, ließ Jan zu Beginn der 90 Minuten die anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer wissen. Die erste Frage drehte sich natürlich um die aktuelle Situation im Nachwuchs. Die Spieler aus dem Leistungszentrum der SGD dürfen trotz Corona-Pandemie trainieren, allerdings sind seit November 2020 keine Wettkämpfe mehr möglich, weil der Spielbetrieb im Nachwuchsbereich abgebrochen wurde.

    „Wir sind sehr dankbar, dass wir weiterhin trainieren dürfen, aber es ist nicht einfach. Die Spieler benötigen den Wettkampf für ihre Entwicklung, doch wir wollen nicht klagen. Wir meistern das im Moment sehr gut, weil im Nachwuchsbereich alle weiter akribisch arbeiten“, fasste Jan Seifert die aktuelle Lage zusammen. Es besteht die Hoffnung, dass mit dem Start der neuen Saison wieder normale Abläufe in den Trainings- und Spielbetrieb einziehen.

    Im Leistungsbereich finden aktuell nur einige Testspiele gegen Teams aus anderen Leistungszentren statt. Dabei kommen wie bei den Profis ausgearbeitete Hygienekonzepte zur Anwendung.

    Professionelle Bedingungen für junge Fußballer

    Die Teilnehmer am Mitgliederstammtisch waren darüber hinaus neugierig, wie die Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft funktioniert und wie sich das neue Trainingszentrum des Vereins auf die Bindung zwischen Profis und Nachwuchs auswirkt. „Das Miteinander ist durch die Nähe jetzt noch besser geworden, weil die Wege kurz sind und mehr Zeit für persönliche Gespräche mit der sportlichen Leitung bleibt“, berichtete der Dynamo-Nachwuchsleiter. „Die jungen Spieler sehen die professionellen Bedingungen im Verein und wissen um den Mehrwert, um bei Dynamo über den Nachwuchs hinaus Fußball spielen zu können“.

    Jan Seifert gab auch einen Einblick in die Dynamo-Philosophie. Seit dem Wirken von Ralf Minge hat sich viel getan und mit dem Stadion, der Nachwuchsakademie und dem Trainingszentrum ist Dynamo als Ausbildungsverein sehr attraktiv geworden. Doch in der Nachwuchsschmiede wird nicht nur auf das Fußballspiel geschaut. „Wir legen ebenso viel Wert auf Schulbildung und die persönliche Entwicklung. Bei uns bekommen junge Spieler auch Zeit, sich zu entwickeln“, erklärte „Seif“ und ergänzte: „Unser Team im Nachwuchs arbeitet authentisch und versucht, die Dynamo-Tugenden weiterzugeben“.

    Einblicke in das Scouting von Jugendspielern

    Weitere Themen, auf die Jan Seifert ausführlich einging, waren das Scouting von jungen Spielern und die Trainerausbildung im Nachwuchs. Hier erklärte er, dass Dynamo den Fokus beim Sichten von jungen Talenten unterhalb der U16 auf die nahe Umgebung legt. Das Einzugsgebiet reicht dabei vom Stadtgebiet über die Regionen um Dresden bis in den östlichsten Teil von Sachsen. Die Suche nach Talenten ab der U16 oder älter findet dann auch im ostdeutschen Raum statt. Hier nutzt Dynamo ein Netzwerk, um Ausschau zu halten. Ein gutes Beispiel für diese Arbeit ist Kevin Ehlers, der als Nachwuchsspieler von Hansa Rostock nach Dresden wechselte und inzwischen zum Stammpersonal der ersten Mannschaft gehört. Jan Seifert machte aber auch deutlich, dass es zu anderen Klubs noch große Unterschiede gibt, da die Sichtung als Prozess gerade personell eine große Aufgabe ist.

    Im vergangenen Jahr hatten sich Fans nach einem Aufruf als dynamischer Spielbeobachter beworben, um nach neuen Dynamo-Talenten zu suchen. Doch die Corona-Pandemie stoppte das Projekt zunächst. Vorbild für diese Form des Scoutings ist übrigens Benfica Lissabon, die das auch mit Fans bewerkstelligen.

    Daten und Laptop-Trainer gibt es auch bei Dynamo

    Sehr interessiert waren die Teilnehmer, ob Dynamo bereits Daten als Grundlage für Spieleranalysen nutzt. Hier nannte Jan Seifert eine Reihe von Ansätzen, die bereits länger im Nachwuchsbereich der Sportgemeinschaft anwendet werden. Dazu gehören beispielsweise Spielerbewertungsbögen, Profile mit Stärken und Schwächen sowie Trainingsinhalte, die dokumentiert und archiviert werden. Zu den Trainingsinhalten gehören auch die Lernziele, die sich bei jedem Jahrgang anders gestalten. Grundstein für diese Arbeit war die mehrfache Zertifizierung der Nachwuchsakademie mit drei Sternen. Diese Bewertung war laut Jan Seifert nicht nur finanziell ein Vorteil, sondern hat dem Nachwuchs in Dresden auch mehr Gewicht und Aufmerksamkeit gegeben.

    Bei diesem Thema kam natürlich auch die Sprache auf die modernen Laptop-Trainer, zu denen Jan Seifert eine klare Meinung vertritt. „Dieser Typ von Trainer gehört heute zum modernen Fußball dazu, aber am Ende ist die Mischung wichtig. Spieler brauchen auch einen Trainer, der ihnen das Fußballspielen einfach erklärt.“ Mit dieser Kombination beschreitet Dynamo seit vielen Jahren erfolgreich den Weg. „Wir wollen hier in Dresden Fußball spielen, angelehnt an den Kreisel aus den 1970er-Jahren. Das war unser Erfolgsrezept und obwohl sich der Fußball natürlich weiterentwickelt hat, wollen wir diese Philosophie vom Fußballspielen den jungen Talenten mit auf den Weg geben.“

    Spannender Stammtisch mit interessanten Einblicken aus erster Hand

    Zum Abschluss tauschten sich die Anwesenden mit Jan Seifert über das Pro und Contra einer zweiten Mannschaft bei der SGD aus. Außerdem gab der Dynamo-Nachwuchsleiter noch einen Einblick, mit welchen Wünschen und Vorstellungen junge Kicker heutzutage aufwarten und welche Rolle die Berater bereits in unteren Altersklassen spielen.

    Nach anderthalb Stunden und mit vielen Fragen und spannenden Einblicken neigte sich der interessante und spannende Abend dem Ende. Klar war schnell, dass eine Fortsetzung in absehbarer Zeit folgen soll, denn längst waren nicht alle Fragen gestellt. Wir bedanken uns bei Jan Seifert für seine Bereitschaft und die vielen Eindrücke aus der Arbeit eines Nachwuchsleiters. Drücken wir die Daumen, dass es spätestens in der neuen Saison wieder Punktspiele im Dynamo-Nachwuchs gibt und ein Besuch am Spielfeldrand für Fans und Mitglieder möglich wird.

    Foto: Steffen Kuttner

  • Vorstandswahl auf der Mitgliederversammlung 2020

    Vorstandswahl auf der Mitgliederversammlung 2020

    Am 3. September 2020 fand im VIP-Raum des Rudolf-Harbig-Stadions die Ordentliche Mitgliederversammlung 2020 statt. Die anwesenden Mitglieder wählten an diesem Abend einen neuen Vorstand. Ursprünglich sollte die Versammlung bereits im März stattfinden. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie verhinderten den satzungsgemäßen Termin. Nun konnte die Mitgliederversammlung unter Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen endlich nachgeholt werden.

    Mitglieder wählen neuen Vorstand

    In den nächsten 18 Monaten wird die Fangemeinschaft Dynamo durch Andreas Göckeritz, Stephan Fröhlich, Bernd Alpermann, Mike Riße und Robert Pohl vertreten. Damit ist der Vorstand erstmals seit 2018 wieder vollzählig besetzt. In der letzten Legislatur bestand das Gremium nur aus vier Personen. Insgesamt acht Kandidaten hatten sich im Vorfeld der Mitgliederversammlung für ein Amt im Vorstand beworben.

    Im Anschluss an die Wahl des Vorstands wurde Frank Schneider als Revisor wiedergewählt. Er wird im laufenden Geschäftsjahr durch den ebenfalls gewählten André Gubsch unterstützt. Für die Wahl der Revisoren gab es diesmal drei Bewerbungen.

    Rechenschaftsberichte und Entlastungen

    Im Rahmen der Mitgliederversammlung blickte der Vorstand hauptsächlich auf die Arbeit im Geschäftsjahr 2019 zurück. Im allgemeinen Bericht ging Andreas Göckeritz noch einmal auf die Highlights im Jahr 2019 ein. Dazu zählen zwei Skatturnier, aus deren Erlös unter anderem auch Spenden an das SOKO Dynamo flossen. Außerdem fand der 5. Legendenstammtisch anlässlich des 30-jährigen Jubiläums zum Einzug ins Halbfinale des UEFA-Cups statt. Der Vorstand traf sich 2019 zu elf Vorstandssitzungen und nahm an acht Turnustreffen mit Fanvertretern und der Geschäftsführung teil.

    Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete der Vorstand über die Kooptierung von Sylvie Löffler in den Dynamo-Aufsichtsrat. Robert Pohl erläuterte den Anwesenden die Mitarbeit bei der IG Unsere Kurve. Sehr ausführlich wurde den teilnehmenden Mitgliedern noch einmal der laufende Strategieprozess und das neu erarbeitete Zielbild vor. Stephan Fröhlich gab als amtierender Schatzmeister zum Abschluss der Berichte einen Einblick in das Mitgliederwesen und die finanzielle Situation der Fangemeinschaft Dynamo.

    Im Anschluss erfolgte die Abstimmung zur Entlastung des amtierenden Vorstands und des Revisors. Die jeweilige Entlastung durch die Mitglieder fiel mit deutlichen Mehrheiten aus.

    An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen anwesenden Mitgliedern für ihre Teilnahme an der Ordentlichen Mitgliederversammlung. Die im Vergleich zu den Vorjahren hohe Zahl der Anwesenden ist eine Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit und gleichzeitig Ansporn für die nächsten Wochen.

     

  • Auswertung der Umfrage zum Stadionbesuch

    Auswertung der Umfrage zum Stadionbesuch

    Die neue Saison beginnt im September und es ist im Moment noch nicht sicher, ob und wie viele Zuschauer dann zu den Spielen live dabei sein dürfen. Mitte Juli haben wir eine Umfrage zur Rückkehr von Fans ins Stadion durchgeführt und wollten damit ein Stimmungsbild der Dynamo-Fans zu diesem Thema in Erfahrung bringen.

    An unserer Umfrage haben sich mehr als 1.000 Teilnehmer*innen beteiligt. Sie nutzten die Gelegenheit, ihre Meinung abzugeben. Natürlich stellt diese Anzahl im Vergleich zur Mitgliederzahl der SG Dynamo Dresden und den 30.000 Zuschauern, die sonst in das Rudolf-Harbig-Stadion pilgern, nur einen geringen Prozentsatz dar. Das entstandene Meinungsbild, über das wir folgend berichten, ist deshalb nicht zwingend repräsentativ. Wir erkennen darin trotzdem einige interessante Aspekte. Sie machen deutlich, dass es die EINE und schnelle Lösung nicht gibt.

    Wir haben selbst noch keinen abschließenden Standpunkt zu dieser Thematik. Die individuellen Auffassungen und Betrachtungsweisen lassen das nicht zu.  Wir erkennen die Vielfalt der Standpunkte an und denken. Jeder Fan darf über die Zulassung von Zuschauern seine eigene Meinung haben.

    Warum das Motto „Alle oder keiner“ schwierig ist

    Sehr häufig nannten Teilnehmer*innen in den offenen Antwortoptionen die Formel, dass entweder alle oder keiner ins Stadion geht. Wir können diesen Wunsch, der sich durchaus auch als Forderung formulieren lässt, aus Fanperspektive nachvollziehen und verstehen. Es ist deutlich schöner, wenn unsere Spielstätte ausverkauft ist und auf den Rängen die Stimmung tobt. Fankultur muss leben und ist ein hohes Gut, das wir immer verteidigen.

    In wie weit das Szenario einer hohen Auslastung in absehbarer Zeit realistisch ist, wagen wir nicht zu beurteilen. Hier legen die Behörden in Zusammenarbeit mit Verbänden und Vereinen den Rahmen fest. Was wir tun, ist diesen Anspruch jederzeit zu vertreten und bei Entscheidungsträgern vorzutragen. Wir sind uns sicher, dass auch die Geschäftsführung den Wunsch besitzt, so vielen Fans wie möglich den Stadionbesuch anzubieten. In den bisherigen Gesprächen wurde diese Position auch gegenüber Fanvertretern stets geäußert. Final entscheiden über die Kapazitätsgrenzen aber externe Menschen in Behörden und nicht der Verein selbst.

    Daher steht die Frage im Raum, in wie weit das Festhalten am Szenario einer vollen Hütte ohne Beschränkung für den Verein sinnvoll ist. Das notgedrungene Aussperren von Fans ist gerade für unseren zuschauerstarken Verein ein Problem. Das freiwillige Fernbleiben aus Solidarität, so verständlich das auch ist, würde an der kritischen Lage für die SGD nichts ändern. Jedes Heimspiel ohne Zuschauer kostet den Verein im Durchschnitt einen niedrigen mittleren sechsstelligen Betrag. Dabei ist einberechnet, dass weitere Ausgaben für Sicherheit und andere Bereiche ebenfalls wegfallen. Zudem fehlen nicht nur Ticketeinnahmen, sondern Sponsoren und Partner würden aufgrund von fehlenden Werbeleistungen, die ausschließlich bei Spielen mit Zuschauern zum Tragen kommen, weniger Geld an den Verein entrichten.

    Inwieweit Geistertickets einen Ausfall von Einnahmen kompensieren, ist nach den Erkenntnissen zur Rückerstattung der letzten Jahreskarten im Moment fraglich. Wir gehen später bei der konkreten Frage zu dieser Thematik etwas genauer darauf ein.

    Auswertung der einzelnen Fragen aus der Umfrage

    Frage 1: Wie verhältst du dich grundsätzlich, wenn Zuschauer mit Einschränkungen wieder in das Stadion dürfen?

    Grafik 1

    Bei den Antworten zu dieser Frage zeigt sich, dass weniger als fünf Prozent der Fans dem Stadion in der neuen Saison auf jeden Fall fernbleiben. Ob das nun daran liegt, dass ein Besuch ohnehin aufgrund von persönlichen Umständen unabhängig von Corona sowieso nicht möglich ist oder ob die nach wie vor herrschende Pandemie-Lage für einen Verzicht verantwortlich ist, wurde nicht detailliert abgefragt. Deshalb bewerten wir diesen Standpunkt auch nicht. Über 44 Prozent der Teilnehmer*innen haben Lust, endlich wieder Fußball live von den Rängen zu verfolgen. Mögliche Einschränkungen oder Rahmenbedingungen durch ein Hygienekonzept spielen für diese Fans dabei keine Rolle.

    Mehr als die Hälfte hat jedoch klar zu verstehen gegeben, dass sie nur minimale oder keine Einschränkungen akzeptieren, um das Stadion am Spieltag betreten zu dürfen. Fast jeder fünfte Teilnehmer gab dabei an, dass er nur dann anwesend wäre, wenn es gar keine Maßnahmen gibt und der Stadionbesuch wie in der Vergangenheit möglich ist. Wie wir bereits erwähnten, zeigt sich an der Verteilung der Antworten, dass keine einheitliche Meinung besteht und daher jeder Fan zunächst erst einmal für sich entscheidet, ob er ein Spiel besuchen wird oder nicht.

    Frage 2: Welche Einschränkungen sind durch ein Hygienekonzept vertretbar?

    Grafik 2

    Insgesamt wurden 2.567 Stimmen zu dieser Frage abgegeben. Das war durch die Option der Mehrfachnennung möglich. Am wenigsten problematisch empfanden die Umfrageteilnehmer personalisierte Tickets und eine begrenzte Zuschauerkapazität. Als Fanvertreter schrillen im ersten Moment bei personalisierten Tickets die Alarmglocken. Wir lehnen diese Form zum Beispiel seit Jahren ab. Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass die oft von Politikern geforderten personalisierten Tickets in der Praxis (tatsächlicher Abgleich von Kartenbesitzer und Stadionbesucher) nicht umsetzbar sind. Eine solche Lösung bringt damit keinerlei Mehrwert. In Zeiten von Corona ist jetzt oft von einer Kontaktverfolgung im Fall einer Corona-Infektion zu hören. Deshalb ist das Thema wieder sehr aktuell.

    Wir können aus dem Dialog im Turnustreffen berichten, dass alle anwesenden Fanvertreter auf Probleme hinsichtlich Datenschutz und Datenweitergabe hingewiesen haben. Die Geschäftsführung ist sensibilisiert und berücksichtigt dieses Thema in den Überlegungen und der Erstellung eines Hygienekonzepts. Ob hier weiterer Klärungsbedarf besteht, wird sich erst bei konkreten Konzepten und Maßnahmen ergeben. Die Gründe und Umstände für eine verminderte Kapazität haben wir bereits erläutert. In Zeiten von Abstandsregelungen und Pandemie-Bekämpfung ist das am Ende eine Option, die für die meisten Fans momentan kein Problem darstellt.

    Dynamo-Fans wollen Mannschaft auch auswärts unterstützen

    Inakzeptabel erscheint vielen Teilnehmern die Maßnahme, dass keine Gästefans zugelassen werden. Das ist nachvollziehbar, weil gerade die Fans der SGD überall in Deutschland wohnen und wir ohnehin immer mit tausenden Anhängern die anderen Stadien füllen. Daher zeigen die Antworten, dass ein großes Interesse besteht, die SGD in der neuen Saison auch bei Auswärtsspielen zu unterstützen. Ebenso wenig Anklang findet die Idee, dass der Zugang zum Stadion nur mit installierter und aktivierter Corona-App möglich ist. In der Presse war bereits zu vernehmen, dass sich die Geschäftsführung dagegen ausspricht. Nicht alle Fans besitzen ein modernes aktuelles Smartphone, damit die App funktionieren kann.

    Im Mittelfeld der Stimmungslage zwischen Akzeptanz und Ablehnung befinden sich optionale Maßnahmen, in der genannten Reihenfolge mit zunehmender Zurückweisung. Dazu gehören Maßnahmen wie die Maskenpflicht im Stadiongelände, kein Catering-Angebot, der ausschließliche Verkauf von Sitzplatztickets und der Stadionbesuch gänzlich ohne Einschränkung.

    Frage 3: Ist die temporäre Bestuhlung des K-Blocks und des Gästeblocks zur Erhöhung der Kapazität akzeptabel?

    Grafik 3

    Bei dieser Frage verteilten sich die abgegebenen Stimmen etwa zur Hälfte in Befürworter und Gegner. Ein kleiner Teil der Teilnehmer hatte keine Meinung zu diesem Thema. Deutlich wird bei der Verteilung der Antworten, dass Stehplätze nicht verzichtbar sind. Möglicherweise spielt hier auch die Angst vor Abschaffung der Stehplätze eine nicht ganz unwichtige Rolle. In der Presse war zuletzt aber bereits zu lesen, dass der Umbau des K-Blocks aus Kostengründen kein Thema sein wird. So hat es Geschäftsführer Michael Born auch im Turnustreffen Anfang Juli vermittelt.

    Frage 4: An welchen Personenkreis soll das zur Verfügung stehende Ticketkontingent als Tageskarte verkauft werden?

    Grafik 4

    Aufgrund der Möglichkeit von Mehrfachnennungen kamen bei dieser Abfrage insgesamt 1.479 Stimmen zusammen. Wir hatten dieses Thema der Kartenverteilung in unsere Umfrage mit aufgenommen, weil es die wohl schwierigste Fragestellung ist. Sofern es möglich sein wird, dass Fans die Spiele wieder live im Stadion verfolgen dürfen, entsteht ein Dilemma. Denn das Interesse übersteigt sehr wahrscheinlich die verfügbaren Platzkapazitäten. Möglich ist sogar, dass nicht alle Anspruchsgruppen vollständig berücksichtigt werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Vereinsmitglied, Jahreskarteninhaber*in oder beides ist. Im Moment ist nicht klar, wie viele Fans demnächst ins Rudolf-Harbig-Stadion dürfen. Erst dann lassen sich die Modalitäten zur Kartenvergabe konkretisieren. Es bringt also aktuell nicht viel, über mögliche und realistische Modelle zu spekulieren. Trotzdem werden Entscheidungsträger früher oder später eine Lösung finden müssen, die möglichst gerecht und praxistauglich ist.

    Die meisten Stimmen erhielt die Option, dass bei einen begrenzten Ticketkontingent zuerst die Jahreskarteninhaber der Saison 2019/20 ein Vorkaufsrecht bekommen. Das klingt logisch und folgt dem Prinzip der bisherigen Praxis. Zuerst kaufen diejenigen Fans ein Ticket, die vorher schon eine Dauerkarte hatten. Allerdings befinden wir uns gerade in einer völlig anderen Ausgangslage. Es ist möglich, dass bei begrenzter Platzzahl nicht alle Jahreskarteninhaber*innen dabei sein können.

    Die zweitmeisten Stimmen bekam die Alternative des freien Verkaufs. Wer zuerst kommt, hat eben einfach Glück oder die schnellste Internetleitung. Eine einfache Formel, die sicher überlegenswert ist, aber nicht zwingend die bisherigen Umstände berücksichtigt. Jahreskartenbesitzer*innen und Mitglieder waren durch ihren Status im Vorteil und sollten es auch weiterhin sein. Fast genauso viele Fans vertraten den Standpunkt, verfügbare Kontingente an Mitglieder und Jahreskartenkäufer*innen gleichmäßig zu verteilen. Den geringsten Zuspruch bekam die Idee, ausschließlich Vereinsmitglieder zu berücksichtigen. Auch der Vorschlag, Kontingente in drei Teile zu stückeln, damit verschiedene Anspruchsgruppen die Chance auf Karten bekommen, fand wenig Zustimmung.

    Alternative Vorschläge zur Kartenvergabe: Windhundrennen oder Dauer der Vereinsmitgliedschaft

    Darüber hinaus wurden insgesamt 72 weitere Optionen genannt, die teilweise den vorgegebenen Antworten entsprechen oder ähnlich konstruiert sind. Oft wurde der Grundsatz „Alle oder keiner“ vorgeschlagen. Warum diese zwei Endpunkte auf der Skala der Möglichkeiten am unwahrscheinlichsten sind, haben wir bereits beschrieben. Andere Teilnehmer der Umfrage brachten mehrere Verkaufsphasen ins Spiel. mit unterschiedlicher Präferenz in der Reihenfolge. Hier werden jedoch in allen Fällen die Begünstigten der ersten Phase das Kontingent sicher aufkaufen und der Rest leer ausgehen. Ein weiterer Vorschlag war, dass Jahreskarteninhaber*innen, die gleichzeitig Mitglied sind, zuerst am Verkauf der Karten teilnehmen dürfen. Eine Auswärtsdauerkarte könnte ihr als zusätzlicher Trumpf eine Rolle spielen. Ebenso nannten Teilnehmer die Option, dass Fans einen Vorteil bekommen, die das Geld ihrer Jahreskarten aus der abgelaufenen Saison geschenkt haben oder zeitlich länger bei der SGD als Mitglied registriert sind.

    Wie auch immer sich am Ende die Situation darstellen wird: Wir wissen um das Bemühen der Entscheidungsträger, eine möglichst faire und gerechte Lösung anzubieten. Obwohl absehbar ist, dass keine volle Zufriedenheit hergestellt werden kann.

    Frage 5: Soll eine Zuteilung bei einem begrenzten Kartenkontingent abwechselnd für jedes zweite oder dritte Spiel erfolgen?

    Grafik 5

    Diese Frage wurde in die Umfrage aufgenommen, um herauszufinden, in wie weit Dynamo-Fans solidarisch sind. Hintergrund war die denkbare Lösung, das verfügbare Kontingent  im Wechsel zu verteilen. Ziel: Nicht alle Fans sehen jedes Spiel live im Stadion, sondern alle interessierten Fans nehmen grundsätzlich am Stadionerlebnis teil. Dieses Prinzip war bisher kein ernsthaft diskutiertes Szenario und wird wohl auch keine realistische Option werden. Der Grundgedanke umfasste, dass beispielsweise pro Heimspiel 10.000 Karten verfügbar sind, aber 20.000 Fans ein Anrecht oder Interesse haben. Dann hätte eine paritätische Verteilung für jedes zweite Spiel vielen Fans die Gelegenheit geboten, Dynamo live zu sehen. Etwa ein Drittel der Teilnehmer*innen unserer Umfrage fanden den Vorschlag durchaus sinnvoll. Allerdings lehnte ebenso ein Drittel diese Idee der gleichen Verteilung entschieden ab. In Summe aller Antwortmöglichkeiten konnten mehr als die Hälfte der Fans sich nicht damit anfreunden.

    Frage 6: Was hältst du von einem Losverfahren?

    Grafik 6

    An dieser Stelle haben wir gefragt, was Fans von einem Losverfahren halten, ohne dieses Losverfahren konkret zu definieren. Denn auch bei dieser Idee wären Abstufungen möglich, um nicht nur Glück entscheiden zu lassen, ob jemand ins Stadion darf. Ein allgemeines Losverfahren hat natürlich den Nachteil, dass hier tatsächlich der Zufall über die Zuteilung entscheidet. Als Vorteil steht demgegenüber zumindest die theoretische Chance für alle Fans auf eine Karte.

    Die deutliche Mehrheit von über 75 Prozent lehnt ein offenes Losverfahren ab. Nur jeder fünfte Fan könnte sich mit einem Losverfahren arrangieren. Inwieweit das Ergebnis anders ausgefallen wäre, wenn analog zur Frage 5 ein paritätisches Losverfahren durchgeführt wird, sei dahingestellt. In diesem Fall hätten Nutznießer der ersten Auslosung bei der zweiten Losrunde ausgesetzt. Erst bei der dritten Verlosung wären dann wieder alle Fans im Topf gewesen. Auch diese Option war lediglich als Idee auf dem Tisch, ohne das im Moment ernsthaft ein solches Verfahren angedacht ist.

    Frage 7: Besitzt du eine Jahreskarte, einen Mitgliedsausweis, beides oder keins von beiden?

    Grafik 7

    Hier haben wir lediglich statistisch abgefragt, wie sich die Teilnehmer*innen unserer Umfrage zusammensetzen. Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer sind Mitglieder der SG Dynamo Dresden. Das ist ein guter Wert und gibt der Umfrage unabhängig des repräsentativen Status ein entsprechendes Gewicht. Zur Ankündigung der Umfrage hatten wir betont, das die Ergebnisse maximal eine Handlungsempfehlung für Vereinsgremien und Geschäftsführung darstellen. Sie sind keine verbindliche Entscheidungsgrundlage. Über die Hälfte der Teilnehmer*innen besitzt auch eine Jahreskarte, während etwa jeder siebende Nutzer weder Jahreskarte noch Mitgliedsausweis vorliegen hat. Mit 43 Prozent ist der Anteil von Fans am höchsten, die Jahreskartenbesitzer als auch Mitglied im Verein sind.

    Frage 8: Bist du bereit, einen symbolischen Beitrag für ein Geisterticket jeglicher Art auszugeben?

    Grafik 8

    In den Diskussionen zur Zulassung von Zuschauern in der neuen Saison ist immer wieder von Geistertickets die Rede. Dynamo hat bereits schon einmal in unnachahmlicher Weise über 41.000 solcher Karten abgesetzt und damit Ausfälle von Einnahmen kompensiert. Das Ergebnis von damals führt dementsprechend immer wieder dazu, diese Aktion zu wiederholen. Es spricht zumindest grundsätzlich nichts dagegen. Fast 60 Prozent der teilnehmenden Fans erklärten, dass sie einen symbolischen Beitrag geben würden.

    Nur knapp jeder zehnte Fan lehnt den Kauf eines Geistertickets ab. Die Gründe dafür sind in der aktuellen Corona-Krise auch darin zu sehen, dass Fans und Mitglieder selbst von Kurzarbeit betroffen sind und jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Ein aktueller Indikator für den potenziellen Erfolg von Geistertickets sind die Rückerstattungen der Jahreskarten aus der abgelaufenen Saison. Hier wurde bereits deutlich, dass die Mehrheit aus welchen Gründen auch immer dem Verein kein Geld überlassen hat. Dies ist zu respektieren, muss aber bei Erfolgsaussichten von neuen Aktivitäten zum Ausgleich fehlender Einnahmen berücksichtigt werden.

    Kein geregelter Stadionbesuch – kein Verkauf von Jahreskarten

    Demzufolge kann es sich bei einer Aktion mit Geistertickets lediglich um einen symbolischen Akt handeln. Die finanziellen Verluste durch Spiele ohne Zuschauer sind allein mit dieser Idee nicht aufzufangen. Auch der vorläufige Verkauf von Jahreskarten für die anstehende Saison ist keine Alternative. Der Verzicht auf den Verkauf begründet sich darauf, dass ein geregelter Besucherverkehr nicht absehbar ist. Der Aufwand für die Bereitstellung einer Möglichkeit zur Rückerstattung von Ticketeinnahmen war zuletzt enorm. Das daraus folgende Ergebnis spricht im Moment deshalb nicht dafür, dass Aufwand und Nutzen von Geistertickets in einem gesunden Verhältnis stehen.

    Deshalb ist es legitim und notwendig, dass sich die Entscheidungsträger darum bemühen, wenigstens einem Teil von Fans den Stadionbesuch ermöglichen zu können. So mindern sich die Einnahmeverluste. Welche Aspekte dabei jedoch eine große Rolle spielen, hat das Fanbündnis Unsere Kurve (UK) in einer Stellungnahme zur Wiederzulassung von Fans veröffentlicht. Wir schließen uns diesen Positionen als Mitglied von UK an.

    Frage 9 – offene Antwortmöglichkeit für Hinweise, Kritik oder Wünsche

    Zum Abschluss unserer Umfrage hatten wir die Möglichkeit angeboten, uns offene Rückmeldungen zu geben. Fast 200 Fans, also etwa 20 Prozent aller Teilnehmer*innen haben davon Gebrauch gemacht. Wir sichten diese Inhalte noch und prüfen anschließend eine zweite ergänzende Veröffentlichung zu den hier genannten Ergebnissen.

    Mitmachen und Mitglied werden

    Falls sich aus unserem Bericht der Ergebnisse neue Fragen oder Ideen ergeben und ihr Kontakt mit uns aufnehmen wollt, dann schreibt uns einfach eine E-Mail oder nutzt unser Kontaktformular auf der Startseite. Wir freuen uns auf Post.

    Wenn du Lust auf aktive Vereinsarbeit hast, findest du auch Informationen zur Mitgliedschaft auf unserer Webseite. Denn es heißt ja so schön: viele Hände, schnelles Ende und in diesem Fall mehr spannende und interessante Projekte, die wir gemeinsam auf die Beine stellen können.

  • Vom Rollenverständnis über Werte und Nutzen zum Zielbild

    Vom Rollenverständnis über Werte und Nutzen zum Zielbild

    In unseren ersten beiden Berichten haben wir die Hintergründe für eine notwendige Neuausrichtung erläutert. Anschließend reflektierten wir die aktuellen Positionen der Fangemeinschaft Dynamo. Dabei verglichen wir den Vereinszweck mit unserer bisherigen Arbeit. Im dritten Schritt unseres Prozesses ging es nun darum, aus diesen Erfahrungen und Erkenntnissen ein neues Zielbild abzuleiten und die folgenden Fragen zu beantworten:

    • Welche Rolle nimmt die FG ein?
    • Wie positioniert sich die FG?
    • Wofür steht die FG?
    • Was will die FG erreichen?
    • Welchen Nutzen und Mehrwert bietet die FG?

    In unserem Workshop wollten wir dabei gemeinsam drei Ebenen betrachten. Im Blickpunkt standen das Rollenverständnis und die Positionierung der Fangemeinschaft Dynamo, der Umgang und die Einbindung von Mitgliedern in die aktive Arbeit des Vereins und die Frage nach dem Nutzen.

    Wie sind wir vorgegangen? Die fünf Fragestellungen ergaben sich aus unserer Retrospektive der Fangemeinschaft Dynamo. Alle Teilnehmer des Workshops erhielten einen Stift und Zettel, um innerhalb von jeweils zehn Minuten einige Stichpunkte zu den Fragen zu notieren. Nach Ablauf der Ideenphase präsentierte jeder Workshop-Teilnehmer seine aufgeschriebenen Gedanken und Stichpunkte den anderen Teilnehmern.

    Welche Ideen und Gedanken aus diesem Arbeitsschritt entstanden sind, stellen wir dir jetzt genauer vor.

    Eine starke Interessenvertretung, aber kein Dachverband

    Als die Fangemeinschaft Dynamo gegründet wurde, war die Rolle der Organisation sehr klar. Wir waren kritischer Interessenvertreter der Fans und wollten eine übergeordnete Plattform gestalten, um die Vielzahl der Dynamo-Fans besser zu organisieren. Fanorganisationen bei anderen Vereinen, die bereits länger existierten, waren dabei ein Vorbild, wie beispielsweise der HSV Supporters Club in Hamburg oder die Fan- und Förderabteilung von Eintracht Frankfurt.

    Die Rolle als Interessenvertreter von Dynamo-Fans haben wir bis heute nicht abgelegt. Wir nehmen regelmäßig am Turnustreffen mit der Geschäftsführung teil. Zudem sind wir bei der bundesweiten Interessengemeinschaft Unsere Kurve mit dabei. Für uns ist diese Interessenvertretung der elementare Kern unserer Existenz. Wir vertreten die Meinung, dass eine Vertretung von Faninteressen immer Bestand haben muss. Insbesondere ist das gerade in Zeiten wichtig, in denen Faninteressen im Fußball zunehmend hinter wirtschaftlichen Interessen zurückstehen müssen.

    In der Anfangszeit der Fangemeinschaft Dynamo wurde häufig noch das Ziel proklamiert, einen anerkannten Dachverband für alle Dynamo-Fans aufzubauen. Die Erfahrungen aus den letzten Jahren haben jedoch gezeigt, dass ein solches Prädikat in unserem Selbstverständnis keine verbindliche Legitimation besitzt. Wir können und wollen nicht immer für alle Fans sprechen. Daher verfolgen wir aktiv nicht den Anspruch, ein Dachverband für alle zu sein. Diese Funktion entsteht letztendlich auch nicht durch eine Selbsterklärung, sondern nur durch gute und erfolgreiche Arbeit über mehrere Jahre.

    Wir sind da für alle Fans der SGD

    Bei Dynamo Dresden spielen Faninteressen im Vergleich zum bundesdeutschen Fußball vielleicht noch eine spezielle Rolle. Wir sind ein Mitgliederverein. Doch diese Errungenschaft wurde über viele Jahre schwer erkämpft und muss auch in Zukunft weiterhin bewahrt und sinnvoll gestaltet werden. Es steht deshalb für uns außer Frage, dass wir weiterhin die Rolle als Interessenvertreter wahrnehmen. Wir tun das im Einklang mit anderen Gruppen der aktiven Fanszene, wie den Ultras Dynamo. Dabei spielt der Konkurrenzgedanke aus unserer Sicht keine Rolle, sondern vielmehr eine sich ergänzende Zusammenarbeit unter Nutzung der jeweiligen Stärken.

    Fans sind in ihrer Ausprägung sehr vielfältig. Im Stadion sind junge und alte Fans dabei, Fanclubs aus Dresden und der ganzen Bundesrepublik, Sitzplatzuschauer und K-Block-Besucher. Sie alle haben ihre eigenen Bedürfnisse und individuelle Vorstellungen vom Fansein. Es ist legitim, dass jeder Fan sein Dynamo-Erlebnis anders gestaltet. Wir vertreten alle diese Fans und sind gern deren Ansprechpartner, sofern ihre Interessen nicht den satzungsrechtlichen Bestimmungen der SGD und der Fangemeinschaft Dynamo entgegen stehen.

    Transparenz und Gemeinschaft prägen unsere Arbeit

    Darüber hinaus sehen wir uns auch als Plattform, um gegenläufige Meinungen zu Dynamo und dem Fußball insgesamt zusammen zu bringen. Wir stehen für einen offenen und transparenten Meinungsbildungsprozess, der auch unpopuläre Standpunkten nicht unterdrückt oder ausschließt. Als Verein unterstützen wir demokratische Willensbildung und hegen den Anspruch, bestehende Differenzen im Dialog miteinander auszugleichen. Wir beziehen uns dabei sowohl auf den Austausch innerhalb der großen Fangemeinde, als auch auf die Gespräche mit Vereinsgremien und der Geschäftsführung.

    Werten wie Transparenz und Offenheit schreiben wir an dieser Stelle eine hohe Bedeutung zu. Wir wollen nach wie vor kritisch sein und Inhalte thematisieren, die wir für die Vereinsentwicklung und eine lebendige Fankultur für wichtig erachten. Unser Agieren ist konstruktiv und kooperativ. Die gemeinschaftliche Zusammenarbeit ist dafür aber immer Voraussetzung. Aufgrund der vergangenen Jahre halten wir es für notwendig, unsere Arbeit auch immer wieder selbst zu reflektieren.

    Nachdem es zuletzt oft an Transparenz fehlte, soll die Arbeit der Fangemeinschaft Dynamo zukünftig aktiver und initiativ erfolgen. Wir möchten dabei auch integrativ und offen arbeiten. Das heißt, dass jeder Fan oder jedes Dynamo-Mitglied willkommen ist, sich in die organiserte Vereinsarbeit einzubringen. Denn nur dann hat die SGD als demokratisch strukturierter und mitgliedergeführter Verein eine Zukunft.

    Was wollen wir erreichen? Ein Zielbild für 2022

    Die zentrale Frage in unserem Workshop-Prozess war natürlich, was wir eigentlich erreichen wollen. In zwei Jahren kann die Fangemeinschaft Dynamo ihren 15. Geburtstag feiern. Daher haben wir uns konkrete Ziele gesetzt, die wir bis 2022 erreichen wollen. Wir orientierten uns bei der Festlegung daran, welche Ziele realistisch sind. Bei der Auswahl mussten wir einerseits die Erfahrungen der Vergangenheit berücksichtigen. Oft blieben Ideen und Projekte auf der Strecke, weil nur einzelne Fans und Mitglieder aktiv das Vereinsleben mitgestalteten. Aufgaben mussten meist von wenigen Schultern getragen werden. Andererseits ergab sich daraus auch die Notwendigkeit, die grundsätzlichen Voraussetzungen in der Fangemeinschaft Dynamo neu zu denken, um Vereinsarbeit effizient und sichtbar zu gestalten.

    Also legten sich die Teilnehmer im Workshop auf die folgenden Ziele fest:

    1. Verdopplung der Mitgliederzahl und Aktivierung von zehn Prozent für die aktive Mitarbeit
    2. Entwicklung und Umsetzung jährlichee Leuchtturm-Projekte

    Die beiden Ziele sind als umfassendes Ziel zu verstehen. Sie erfordern untergeordnet weitere Maßnahmen. Dazu zählen etwa der Aufbau einer sinnvollen Struktur für die interne Zusammenarbeit und die Durchführung von geeigneten Formen regelmäßiger Dialoge mit Fans und Mitgliedern. Unseren Plan für die nächsten 24 Monate haben wir auf den folgenden Schaubildern zusammengefasst.

    Schaubild Ziele 2022

    Dynamo als Mitgliederverein benötigt Mitgestaltung und Engagement

    Im Mittelpunkt der ganzen Betrachtung stand natürlich die Frage im Raum, warum wir als Fangemeinschaft Dynamo weiterhin aktiv arbeiten und wirken möchten. Entscheidend ist letztendlich der Nutzen und Mehrwert, der durch unsere Aktivitäten für die SGD sowie deren Fans und Mitglieder entsteht.

    Durch aktive Fanarbeit soll ein Vereinsleben entstehen, dass abwechslungsreich und nutzerorientiert gestaltet ist. Dynamo lebt als Mitgliederverein vom Engagement seiner Fans und ist vielleicht sogar langfristig darauf angewiesen. Deshalb benötigen wir Diskussionsplattformen, Veranstaltungen und noch mehr persönliche Aktivitäten. Diese können helfen, dass zwischen Fans und Dynamo noch mehr Nähe und Zugehörigkeitsgefühl entsteht, unabhängig von den Spieltagen und Stadionbesuchen.

    Unsere Arbeit soll Mitbestimmung und Mitgestaltung in der Sportgemeinschaft fördern und ermöglichen. Wir sehen Dynamo als demokratischen Mitgliederverein, nicht nur in der unmittelbaren Gegenwart, sondern ebenso in der fernen Zukunft. Unter dieser Maßgabe besitzen Entfaltungsmöglichkeiten für Mitglieder und Fans eine hohe Bedeutung. Wir wollen als Organisation allen die Möglichkeit bieten, ihre Ideen einzubringen, mit anderen Mitgliedern zu diskutieren, um sie dann sinnvoll und gemeinsam zu verwirklichen.

    Einen Mehrwert erkennen wir zudem auch darin, die Gemeinschaft und Einheit zu stärken, indem wir Dynamo als gemeinsame Freitzeitgestaltung erleben. Wenn auch du Interesse hast, diesen Weg mit uns zu beschreiten, kannst du dich über eine Mitgliedschaft in der Fangemeinschaft Dynamo informieren. Gerne stehen wir dir für Fragen zu unserer Arbeit auch vorab zur Verfügung. Nutze unser Kontaktformular auf der Startseite für eine Anfrage. Im vierten Teil stellen wir dir in der neuen Woche dann vor, wie wir konkret arbeiten wollen, um die ausgearbeiteten und formulierten Ziele zu erreichen.

    1. Teil: Ausrichtung der Fangemeinschaft Dynamo auf dem Prüfstand

    2. Teil: Retrospektive auf die bisherige Vereinsarbeit

    4. Teil: folgt

  • Retrospektive auf die bisherige Vereinsarbeit

    Retrospektive auf die bisherige Vereinsarbeit

    Unser Prozess der Neuausrichtung begann Ende Februar bei einem Workshop, um die aktuelle Situation der Fangemeinschaft Dynamo zu reflektieren. Im Pressekonferenzraum des Rudolf-Harbig-Stadions blickten wir deshalb zunächst gemeinsam zurück auf die ersten 13 Jahre seit der Gründung. In dieser Retrospektive erstellten wir einen Zeitstrahl mit allen wichtigen Projekten und Aktivitäten seit 2007. Im Anschluss verglichen wir die zur Gründung in der Satzung festgeschriebenen Vereinszwecke mit der tatsächlich geleisteten Arbeit in den vergangenen Jahren.

    Formulierung der Vereinszwecke aus der gebotenen Notwendigkeit

    Jeder Verein hat einen Zweck, der durch Maßnahmen verwirklicht wird. Zur Gründungsversammlung 2007 schrieben auch die Mitglieder der Fangemeinschaft Dynamo in die Satzung, welche Aufgabe der neu gegründete Verein haben sollte.

    Zweck des Vereins ist die Organisation und die Interessenvertretung von Fans der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e.V. (SGD). Der Verein will durch seine Tätigkeit den Fußballsport in seiner ursprünglichen Form fördern und unterstützt dabei die sportlichen Aktivitäten der SGD.

    Diese doch eher allgemein gehaltenen Worte sind rückblickend im Kontext der damals vorherrschende Situation bei der SG Dynamo Dresden und deren Fans zu verstehen. Es gab 2007 einfach keinerlei organisierte und strategische Fanarbeit in der Sportgemeinschaft und auch keine Institution, um Faninteressen gegenüber den Vereinsgremien und Dritten zu vertreten. Aus heutiger Sicht ist das kaum mehr vorstellbar, doch die aktiven Fans hatten damals mit vielen Hindernissen zu kämpfen.

    Der Vereinszweck sollte daher insbesondere verwirklicht werden durch die folgenden Maßnahmen:

    • Aktivitäten zur Bewahrung der traditionellen Fankultur der SGD
    • Koordination und Unterstützung von Fan‐Aktionen (z.B. Choreographien und Zaunfahnen)
    • Organisation von Veranstaltungen mit Spielern und Verantwortlichen der SGD
    • Organisation von Fußballturnieren von und für Fans
    • Organisation von Auswärtsfahrten
    • Förderung eines Gewalt und Rassismus freien, respektvollen und toleranten Miteinanders
    • Integration behinderter Anhänger der SGD

    Vereinsarbeit auf Basis der beschlossenen Aufgaben

    Im Mittelpunkt stand in den Anfangszeiten vor allem der Erhalt der Fankultur bei Dynamo. Das war uns besonders wichtig, da der näher rückende Stadionneubau das bisher bekannte Stadionerlebnis im alten Rund vollkommen neu gestalten sollte. Es galt, die Durchführung von Choreographien in Zeiten von zunehmenden Verboten sicherzustellen. Ebenso lag uns die ausgeprägte Zaunfahnenkultur am Herzen, die auch im neuen Stadion lebendig bleiben musste. Daher unterstützten wir finanzell und personell verschiedene Aktivitäten und mahnten nach ausgesprochenen Einschränkungen der Fankultur bei den Verantwortlichen weniger Repression und mehr Dialog an. Beispielhaft dafür standen zum Beispiel erste regelmäßige Gesprächsrunden mit der Geschäftsführung und die daraus resultierende Erarbeitung der Fancharta sowie das Anbringen von Halterungen für Zaunfahnen an den Stadionmauern im Innenraum.

    Zudem begannen wir mit der Organisation von Veranstaltungen, um das Vereinsleben anzukurbeln. Bei Pokerturnieren oder unserem SGD-Cup kamen Fans miteinander ins Gespräch. Zusätzlich luden wir ehemalige Spieler zu unseren ersten Legendenstammtischen ein und brachten so Teile der ruhmreichen Geschichte der SGD wieder zurück in die Erinnerung. Ein erster bedeutsamer Meilenstein war die Verabschiedung einer gemeinsam ausgearbeiteten Fancharta. In dem Papier wurden gegenseitig zu achtende Rahmenbedingungen für Fans und Geschäftsführung formuliert, um einen Ausgleich zwischen Fankultur und Kommerzialisierung zu schaffen.

    Aus unserer Sicht ebenso wichtig war das klare Bekenntnis für ein respektvolles Miteinander im Verein sowie das klare Einstehen gegen jede Form der Gewalt, der Diskriminierung und gegen Rassismus. Hinzu kam die Forderung zur Einrichtung einer festen Ansprechperson. Sie sollte sich speziell um die Belange von Fans mit Behinderung kümmern. Mittlerweile gibt es diese Stelle bereits seit mehreren Jahren in der Fanabteilung.

    Vereinszweck dem Wandel anpassen

    Zusammenfassend konnten wir in unserem Workshop ein positives Verhältnis von Vereinszweck und tatsächlichen Aktivitäten ausmachen. Die mit der Gründung und dem Aufbau der Fangemeimschaft Dynamo gestellten Aufgaben wurden weitestgehend erfüllt. Daher mussten wir in unserem Rückblick auf der Grundlage aller Erfahrungen und Erkenntnisse den Vereinszweck nicht gänzlich infrage stellen. Allerdings war auch klar, dass die Entwicklung der Fangemeinschaft Dynamo gerade in den letzten Jahren kaum noch den Anspruch der Gründungsphase entsprach. Zudem professionalisierte sich die SGD schrittweise, nicht nur in der Fanarbeit. Auch die Fanszene und die aktive Mitgliedschaft durchlebten einen Wandel mit vielen Umbrüchen.

    Deshalb nahmen wir nach einem spannenden und umfangreichen Rückblick alle einen Zettel und Stift in die Hand. Die Aufgabe bestand darin, verschiedene Fragestellungen zu beantworten. Zunächst einmal völlig losgelöst von realistischen Möglichkeiten der praktischen Umsetzung. Die Teilnehmer am Workshop schrieben auf ihre Zettel, welche Rolle und Position die Fangemeinschaft Dynamo in der Zukunft im Umfeld der SGD einnehmen kann. Im zweiten Schritt stand die Frage im Raum, welche Werte wir als dynamische Organisation vertreten. Daran knüpften Überlegungen an, was wir mittelfristig als Ziel erreichen wollen. Und weil wir natürlich unsere ehrenamtliche Arbeit und unsere Angebote nicht zum reinen Selbstzweck durchführen, beschäftigten wir uns damit, welcher Mehrwert und Nutzen durch die Fangemeinschaft Dynamo entstehen kann – sowohl für den Verein als auch für seine Mitglieder und Fans.

    Gut vier Stunden nahmen wir uns im Workshop die Zeit, um viele Ideen und Gedanken aufzuwerfen und zu notieren. Alle Teilnehmer waren sehr eifrig bei der Sache. Deshalb setzten wir am späten Abend kurz vor Mitternacht einen zweiten Termin zur Fortsetzung des Findungsprozesses an. Am Wochenende werden wir euch die ersten konkreten Inhalte und Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit präsentieren.

    1. Teil: Ausrichtung der Fangemeinschaft Dynamo auf dem Prüfstand

    3. Teil: Vom Rollenverständnis über Werte und Nutzen zum Zielbild